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Dr. Ursula Kleber im Haus Wiegel beim Asse-II-Gespräch



Wolfenbüttel

Dr. Ursula Kleber im Haus Wiegel beim Asse-II-Gespräch


Von links: Heike Wiegel, Dr. Ursula Kleber und Dipl. Ing. Udo Dettmann. Foto: Privat
Von links: Heike Wiegel, Dr. Ursula Kleber und Dipl. Ing. Udo Dettmann. Foto: Privat Foto: Privat

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Remlingen. Dr. Ursula Kleber, Vorstandsmitglied von AufpASSEn e.V., berichtete beim fünften von acht Asse-II-Gesprächen im Haus Wiegel über das Thema „Umgebungsüberwachung Asse II". Heike Wiegel berichtet im Nachfolgenden darüber.

Dr. Ursula Kleber vertritt die Bürgerinitiativen bei den Treffen der Arbeitsgruppe Umgebungsüberwachung. Zwei Wochen zuvor hatte Prof. Dr. Rolf Bertram berichtet, dass Tritium und C-14 täglich aus der Asse abgegeben werden. Nun stellte Dr. Ursula Kleber dar, von welchen Institutionen Proben auf diese und weitere radioaktive Stoffe in der Umgebung der Asse genommen werden und dass die Ergebnisse für die Öffentlichkeit auf der Homepage www.asse.bund.de einsehbar sind.

Rückholung und sachgemäße Endlagerung des Atommülls


Von vier verschiedenen zum Teil parallel messenden Institutionen sei in den vergangenen Jahren kein Nachweis geführt worden, dass die Emissionen aus dem Atommülllager einen Beitrag zur vorhandenen Radioaktivität in Luft, Boden, Pflanzenbewuchs und Lebensmitteln in der Umgebung der Asse leisten. Das Probenahmesystem wurde in den vergangenen Jahren aufgrund der Forderungen der Landwirtschaft deutlich verbessert und seit 2009 erfahren auch die betroffenen Produzenten selbst die Messergebnisse ihrer Ernteprodukte. Die erfreulichen Ergebnisse der Messungen dürfen laut Dr. Ursula Kleber aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Abluft aus Asse II selbstverständlich zur allgemeinen Belastung durch Radioaktivität beiträgt und diese sollte weitestgehend vermieden werden, da es für mögliche Schädigungen durch Strahlung keine Untergrenze gibt. Die einzige Möglichkeit, die Emissionen zu beenden, ist nach Meinung der Referentin die Rückholung und sachgemäße Endlagerung des Atommülls.

Weitere Termine


Die Asse II-Ausstellung mit Asse II-Gespräch ist noch an folgenden drei Terminen geöffnet, am 7. April, 14. April und am 28. April jeweils um 19 Uhr in Remlingen, Schulenburger Straße 11, im Haus Wiegel und am Mittwoch, 20. April findet im Rathaus Wolfenbüttel um 19 Uhr ein Asse II-Vortrag mit den Referenten Dipl. Ing. Udo Dettmann und Heike Wiegel statt. Weitere Infos sind unter der Telefonnummer: 05336/573 erhältlich.


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