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Dreiste Enkeltrickbetrüger schlugen erneut zu



Helmstedt

Dreiste Enkeltrickbetrüger schlugen erneut zu


Symbolfoto: Anke Donner
Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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Helmstedt. Erst nach einer Woche bemerkte eine 79 Jahre alte Rentnerin in der Samtgemeinde Nord-Elm im Landkreis Helmstedt, dass sie Opfer von dreisten Trickbetrügern wurde.



Die 79-Jährige hatte einem Bekannten ihrer angeblichen Enkelin 10.000 Euro für den Kauf einer Immobilie übergeben, das Geld war nicht wieder auf ihrem Konto eingegangen. So teilte die Polizei mit. Die sei eine typische Masche schon seit vielen Jahren, so Polizeiberater Harald Grothe von der Helmstedter Polizei. Mit einem Rückruf bei der eigentlichen Verwandten entlarve man die Täter sofort als skrupellose Betrüger, rät der Hauptkommissar.

Die Anruferin habe sich bereits am 18. Mai telefonisch gemeldet und vorgegeben, die Enkelin zu sein und um Hilfe bei dem Erwerb einer Eigentumswohnung als Wertanlage gebeten. Sie benötige kurzfristig 30.000 Euro, so die Täterin. Das Geld werde sie auch gleich wieder auf ihr Konto zurücküberweisen. Daraufhin entgegnete die 79-Jährige, sie könne nur mit 10.000 Euro helfen und machte sich sogleich auf den Weg zu ihrer Bankfiliale.

Die Täterin habe sie regelrecht aufgefordert, das Geld zu holen und außerdem keinem davon zu erzählen, erinnert sich die 79-Jährige später. Nachdem die Rentnerin mit dem Geld zurück war, erhielt sie sofort einen weiteren Anruf der Betrügerin, die daraufhin ankündigte, es werde ein guter Bekannter kommen, um das Geld in Empfang zu nehmen. Kurz darauf habe ein maximal 30 Jahre alter Mann mit einem schwarzen Basecap das Geld auf der Straße in Empfang genommen.


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