Peine. In Zusammenarbeit des Landkreises Peine und seiner kreisangehörigen Kommunen mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) ist in diesem Jahr ein Ladeinfrastrukturkonzept für das Kreisgebiet erstellt worden. Dieses liegt nun vor.
„Das Konzept erfasst erstmals den Ausbaubedarf an Ladeinfrastruktur für den Pkw-Verkehr bis zum Jahr 2030 im Peiner Land“, berichtet Kreissprecher Fabian Laaß in einer Pressemitteilung. Laut Berechnungen der NLStBV ergebe sich für das Kreisgebiet im Jahr 2030 ein Bedarf von zirka 60.000 Kilowattstunden (kWh) an öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur. Durch die bereits vorhandenen Ladepunkte können derzeit rund 30.000 kWh abgedeckt werden. „Im Ergebnis bedeutet dies, dass wir aktuell bereits über 50 Prozent der bis 2030 benötigten Ladeinfrastruktur verfügen, aber im Umkehrschluss die Anzahl der Ladepunkte bis 2030 verdoppeln müssen“, so Laaß.
Konzept muss besprochen werden
Ziel müsse es sein, attraktive Rahmenbedingungen für den Ausbau und Betrieb der Ladeinfrastruktur durch private Investoren zu schaffen. „Das Konzept schlägt uns dafür Handlungsoptionen vor, die wir im weiteren Verlauf nun mit unseren kreisangehörigen Kommunen besprechen werden.“

