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Ein Neubau für die Kita St. Ansgar? 40 weitere Plätze möglich

von Alexander Dontscheff


Bis zum Jahr 2021 sollen in Wolfenbüttel möglichst 250 neue Kita-Plätze entstehen. Eine Option ist der Ausbau der Kita St. Ansgar. Symbolfoto: regionalHeute.de
Bis zum Jahr 2021 sollen in Wolfenbüttel möglichst 250 neue Kita-Plätze entstehen. Eine Option ist der Ausbau der Kita St. Ansgar. Symbolfoto: regionalHeute.de Foto: Robert Braumann

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06.09.2019

Wolfenbüttel. Laut Ratsbeschluss vom Juni vergangenen Jahres soll die Verwaltung bis 2021 möglichst 250 neue Kita-Plätze schaffen, um den steigenden Bedarf zu decken. Eine Option war von Beginn der Planungen an eine Erweiterung der Kita St. Ansgar. Hierfür müsste allerdings ein Neubau her. Eine Beschlussvorlage, dieses Vorhaben gründlich zu prüfen, liegt dem städtischen Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen in seiner Sitzung am heutigen Freitag vor. Die Entscheidung trifft der Rat.


Bei den Planungen stellte sich heraus, dass das über 50 Jahre alte Gebäude der Kita St. Ansgar in einem erheblichen Maße sanierungs- und renovierungsbedürftig ist. Eine Sanierung des Bestandsgebäudes wäre laut Verwaltung unwirtschaftlicher als eine umfassende Ertüchtigung und Erweiterung mittels eines Teilneubaus.

Keine Übergangslösung nötig


Hierfür hat die Verwaltung nun einen Planungsentwurf vorgelegt. Dieser sieht vor, dass auf der nördlichen Seite des Kita-Geländes ein Neubau entsteht, der die derzeitigen Räumlichkeiten - mit Ausnahme des vor zehn Jahren entstandenen neuen Krippenbereichs – ersetzt, ergänzt und zudem Platz für weitere zwei Gruppen mit 40 Betreuungsplätzen bietet. Ein Vorteil wäre, dass für die Kita keine Übergangslösung während der Dauer der Bauzeit geschaffen werden müsste, da die Kinder bis zur Fertigstellung des Neubaus weiterhin vor Ort in den bestehenden Räumlichkeiten betreut werden könnten.

Stimmt der Rat zu, wird die Verwaltung beauftragt, die finanzielle Förderung einer Sanierung und Erweiterung der Kindertagesstätte seitens der Stadt Wolfenbüttel auf Grundlage des Planungsentwurfs zu prüfen. Das Ergebnis dieser Prüfung, die den Umfang der baulichen Maßnahme, das Kostenvolumen (der Entwurf geht zunächst von 3,4 Millionen Euro aus) und die Finanzierung sowie einen möglichen Bauzeitenplan umfassen soll, würde den Gremien so zeitnah vorgelegt, dass die Maßnahme mit in die Beratungen zum Doppelhaushalt 2020/2021 mit aufgenommen werden könne. Die Baumaßnahme würde dann auch in diesen Jahren erfolgen.

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