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Einbrecher nutzen beginnende Urlaubszeit für sich


Die Polizei gibt Tipps, wie man sich vor Einbrüchen in der Urlaubszeit absichern kann. Symbolbild: Polizei
Die Polizei gibt Tipps, wie man sich vor Einbrüchen in der Urlaubszeit absichern kann. Symbolbild: Polizei Foto: Polizei

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26.06.2017

Wolfsburg. Gerade haben in der vergangenen Woche die Schulferien in Niedersachsen begonnen, schon nutzten unbekannte Täter in Reislingen die beginnende Urlaubszeit für ihre Zwecke aus. Den Ermittlungen nach brachen die Täter die Terrassentür eines Einfamilienhauses gewaltsam auf und durchsuchten sämtliches Zimmer, während die Besitzer nicht zu Hause waren.



Mit wenig Bargeld entkamen die Einbrecher unerkannt. Durch die Spuren des Einbruchs entstand insgesamt ein Schaden von 900 Euro. "Eine Summe", so Polizeiberater Horst-Peter Ewert, "mit der sich schon ein kleiner Urlaub verbringen lässt." Außerhalb der Einbruchssaison in der dunklen Jahreszeit registriert die Polizei alljährlich in der Sommerferienzeit leicht steigende Einbruchszahlen.

Vor der Reise um die Sicherung des Hauses kümmern


Damit die im Urlaub getankte Erholung bei der Heimkehr nicht schnell verpufft, hält der Hauptkommissar Tipps bereit, um Dieben und Einbrechern das Leben schwer zu machen. Wichtig sei, vor der Reise sich um die Sicherung des Hauses oder der Wohnung zu kümmern, erläutert Ewert: Gekippte Fenster und Terrassentüren sind geradezu eine Einladung für Diebe, lediglich ins Schloss gezogene Türen stellen kaum ein Hindernis dar. Der Polizeiberater rät deshalb, Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit stets zu verschließen und die Haustür zweifach abzuschließen. Alle Hinweise, die darauf hindeuten, dass die Wohnung oder das Haus unbewohnt sind, sind zu vermeiden. Ständig heruntergelassene Rollläden, zugezogene Vorhänge, überquellende Briefkästen oder verräterische Anrufbeantworteransagen wie "Wir sind im Urlaub" sind Indizien, nach denen Einbrecher Ausschau halten. Auch der nicht gemähte Rasen signalisiert, hier ist niemand zu Hause. Ewert betont, dass es ratsam ist, Freunde, Verwandte, Bekannte oder Nachbarn zu bitten, das Haus oder die Wohnung während der Abwesenheit bewohnt aussehen zu lassen, indem sie den Briefkasten leeren sowie Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher zu unregelmäßigen Zeiten betätigen. Denn die Erfahrungen der Polizei zeigen, dass eine aufmerksame Nachbarschaft entscheidend hilft, den ungebetenen Gästen die Tour zu vermasseln.


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