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Eingeschränkter Kita-Betrieb: Gemeinde stellt sich auf Wechsel ein

Von 8 bis 15 Uhr soll ein eingeschränkter Kita-Betrieb gewährleistet werden.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

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19.06.2020

Lehre. Auch die Kindertagesstätten in der Gemeinde Lehre stellen sich nach den Ankündigungen des Landes Niedersachsen ab Montag auf einen Wechsel vom Notbetrieb in einen eingeschränkten Regelbetrieb ein. Das bedeutet, dass alle Kinder wieder in ihrer gewohnten Kita- oder Krippengruppe betreut werden können. Die Zeiten bleiben jedoch zunächst je nach ursprünglicher Betreuungszeit bei maximal 8 bis 15 Uhr, eine gesonderte Anmeldung ist nicht notwendig, für eine gesonderte Absprache setzt sich die jeweilige Einrichtung im Zweifel mit den Familien in Verbindung. Dies berichtet die Gemeinde Lehre.



„Das Land Niedersachsen hat in seinen Leitlinien zur eingeschränkten Regelbetreuung deutlich gemacht, dass es Einschränkungen bezüglich des Personaleinsatzes und der Betreuungsdauer geben kann“, erläutert Nicole Behlendorf, Leiterin des zuständigen Fachbereichs im Rathaus.
Die Gemeinde Lehre hat gemeinsam mit den Leitungen der Kindertagesstätten festgelegt, dass es unter den aktuellen Bedingungen personell leistbar ist, die tägliche Betreuungszeit aller Kinder in der Zeit von 8 bis 15 Uhr zu ermöglichen. Ein Rechtsanspruch besteht noch nicht wieder. Ein Mittagessen wird in der Zeit des eingeschränkten Regelbetriebes nicht angeboten, auch pädagogische Arbeit im eigentlichen Sinne kann in dieser Zeit nicht geleistet werden. Im Vordergrund steht erst einmal die Betreuung. All dies beginnt dann mit dem echten Regelbetrieb ab August wieder.

Vorsicht beim Bringen und Abholen der Kinder


Außerdem ist die besondere Situation beim Bringen und Abholen des Kindes zu beachten. So darf das Gelände nur mit Mund-Nasen-Bedeckung betreten werden, Abstands- und Hygieneregelungen müssen eingehalten werden und den Anweisungen des Kita-Personals ist zwingend Folge zu leisten. So darf das Gebäude von Eltern lediglich während der langsam wieder startenden Eingewöhnung betreten werden, die Übergabe erfolgt je nach Kita zum Beispiel an der Tür. Kinder, die Krankheitsanzeichen wie Husten, Schnupfen oder Fieber zeigen, müssen angesichts der Pandemie zuhause bleiben.

„Ansonsten freuen sich die Kindertagesstätten und natürlich auch die Verwaltung sehr, dass die Einrichtungen wieder öffnen können. Wir wünschen allen Kindern einen guten Start in die neue Betreuung“, so Bürgermeister Andreas Busch, der erleichtert ist, dass für die Familien nun ein wenig Normalität zurückkehrt und betont: "Was die Familien in den letzten Wochen geleistet haben, verdient unser aller Anerkennung." Stellvertretend für die Eltern freut sich auch Elternvertreterin Heike Fey: „Die Kinder werden sich riesig freuen, wenn sie wieder in die Kita zu den Erziehern und ihren Freunden kommen dürfen oder auch zurück in ihre eigentliche Gruppe. Es ist ein Schritt in Richtung ‚Normalität‘, wenn auch mit Einschränkungen. Ich bedanke mich für die tolle Zusammenarbeit.“

Nähere Informationen erhalten Sie in den Einrichtungen oder im Kita-Amt zum Beispiel unter Tel. 05308-699-78/-32 oder per Mail an kita@gemeinde-lehre.de.


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