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Einigung an der HBK: Besetzung der Ateliers beendet



Braunschweig

Einigung an der HBK: Besetzung der Ateliers beendet


Die Besetzung der Ateliers wurde am Montag beendet. Foto: Marian Hackert
Die Besetzung der Ateliers wurde am Montag beendet. Foto: Marian Hackert

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Braunschweig. Nach vier Wochen Besetzung des Ateliergebäudes in der Blumenstraße einigten sich am vergangenen Freitag die Studierenden und die Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Vanessa Ohlraun auf einen Kompromiss. Das teilen beide Parteien in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.



Bereits im Vorfeld hatte die Präsidentin einen bestehenden Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs zurückgenommen und damit ein wichtiges Zeichen gegenüber den Studierenden gesetzt. Vereinbart wurde eine Zwischenlösung, die die Nutzungszeiten des Gebäudes in der Blumenstraße und einiger Arbeitsräume am Hauptcampus auf täglich bis 24 Uhr verlängert. Zudem sollen unter Teilnahme aller internen Interessengruppen an einem Runden Tisch langfristige Lösungen für eine konstruktive zukünftige Zusammenarbeit an der HBK erarbeitet werden. Mit dieser Einigung erklärten die Studierenden die Besetzung am gestrigen Montag für beendet.

Parallel dazu arbeitet die Hochschulleitung zusammen mit den Lehrenden an einem rechtlich und finanziell umsetzbaren Konzept, das mittel- und langfristig erweiterte Nutzungsmöglichkeiten zulässt und die Studierbarkeit aller Studiengänge sichert.


Die Studierenden und Präsidentin teilen die Vision, die HBK zu einer herausragenden Kunsthochschule zu entwickeln. Die HBK Braunschweig soll auch in Zukunft ein attraktiver Studienstandort bleiben.
Die studentischen Gremien werden diesen Prozess kritisch begleiten.

Ziel ist es, insgesamt die Kommunikation zwischen Verwaltung, Mitarbeitenden, Lehrenden und Studierenden weiter zu verbessern. Die Verbindung der eigenen künstlerischen/ wissenschaftlichen Praxis mit gesellschaftlichen Diskursen und politischer Teilhabe innerhalb und außerhalb der Hochschule wird auch nach dem Ende der Besetzung für die Studierenden von Bedeutung bleiben.

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