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Einnahmen des Flottendienstbootes Oker gehen an guten Zweck



Goslar

Einnahmen des Flottendienstbootes Oker gehen an guten Zweck


Glühweinverkäufer, Helfer, Spender, Spendenempfänger und Bürgermeisterin Renate Lucksch freuen sich über die gelungene Aktion. Foto: Uwe Epping
Glühweinverkäufer, Helfer, Spender, Spendenempfänger und Bürgermeisterin Renate Lucksch freuen sich über die gelungene Aktion. Foto: Uwe Epping

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Goslar. Noch nie zuvor hat ihr Glühweinstand so viel Geld eingebracht: fast 4500 Euro . Eine Delegation des Flottendienstbootes OKER der Bundesmarine verkaufte am Wochenende unter der Leitung von Kapitän Marcus Fröhling das Heißgetränk für einen guten Zweck.



Die Marinesoldaten betreuten den Stand des Hotels Kaiserworth unter den dortigen Arkaden. Unterstützt wurden sie vom Hotel sowie von der Marinekameradschaft Oker, bei deren Mitgliedern die Soldaten während ihres Aufenthaltes in Goslar auch privat untergebracht waren.

Im Rahmen des Projektes geht es um Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren


In der Gesamtsumme von 4430 Euro sind 500 Euro enthalten, die das Ehepaar Oberhuber, Eigentümer des Hotels Kaiserworth, spendete. Geld, das die Hoteliers am Wochenende zuvor mit ihrem eigenen Glühweinverkauf eingenommen hatten. Die Soldaten ihrerseits steuerten weitere 100 Euro aus der Unteroffizierskasse bei. Das Geld kommt den sozialen Projekten „KliK“ (Kleine im Kommen) und „Start right!“ zugute. Noch am Sonntag wurden die Spenden von jeweils 2215 Euro an Helga Wrede („KliK“) sowie an Kathrin Lüddeke und Thomas Derer („Start right!“) übergeben.
„KliK“ ist ein Angebot für Familien mit Kindern von null bis drei Jahren, das sich mit frühkindlicher Entwicklung und dem Erfahrungsaustausch mit ihren Eltern beschäftigt. Betreut wird es von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Goslar. „Start right!“ ist ein Kooperationsprojekt der BBS Goslar-Baßgeige /Seesen, dem Kommunalen Präventionsrat sowie der Jugendgerichtshilfe, dem Jugendgericht, der Stadtjugendpflege, der Polizei und weiteren sozialen Institutionen. Im Rahmen des Projektes geht es um Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren, die bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten sind oder andere Probleme im sozialen Bereich haben. Sie sollen altersgerechte Paten zur Hilfestellung an die Hand bekommen, etwa zur Begleitung in einen Sportverein, bei Freizeitangeboten oder Hausaufgabenhilfe.


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