Wolfsburg

Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit bleiben weiterhin geöffnet

Die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit bieten die Möglichkeit für Kinder und Jugendliche an einem Ort außerhalb des Elternhauses zu sein.

Die Karte zeigt Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit.
Die Karte zeigt Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit. Foto: Stadt Wolfsburg

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06.11.2020

Wolfsburg. Jugendarbeit ist weiterhin möglich. Das ist die Erkenntnis aus der aktuellen Niedersächsischen Corona Verordnung, die seit dem 2. November 2020 gültig ist. Alle städtischen Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit bleiben (vorerst) geöffnet, teilte die Stadt Wolfsburg mit.



"Die Bemühungen aus dem ersten Lockdown, Kinder- und Jugendarbeit nicht ausschließlich als Freizeiteinrichtung zu definieren und sich dafür einzusetzen, dass Kinder- und Jugendarbeit eine wichtige Rolle, auch gerade während Corona, in der Lebensphase übernimmt, zahlen sich aus", freut sich Stadträtin Iris Bothe. In dieser Lebensphase der Jugendlichen ist es besonders wichtig, sich von der Welt der Eltern und der Erwachsenen abzusetzen, sich mit Freunden zu treffen und gemeinsam Neues auszuprobieren, hierfür bietet die Offene Kinder- und Jugendarbeit die nötigen Räume und Angebote. Die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit bieten die Möglichkeit für Kinder und Jugendliche an einem Ort außerhalb des Elternhauses zu sein. Hier können sie ihre Freunde treffen und chillen oder auch mal ohne Erwachsene oder Geschwister einen Ort haben, an dem sie sich ausprobieren können.

Bedürfnisse der Kinder ermöglchen


"Ziel ist es, die familiäre Situation zu entzerren und durch den Verlust der Hobbys einen Raum für Kinder- und Jugendliche und deren Bedürfnisse zu ermöglichen", betont Iris Bothe. Die digitalen Formate, die während der Corona Pandemie entstanden sind, werden parallel weiter ausgebaut, so dass den Kindern und Jugendlichen auch verschiedene Angebote über bspw. Discord und dem Familienblog zur Verfügung stehen. "Ein digitales Angebot ersetzt nicht den persönlichen Kontakt zu anderen Jugendlichen", ergänzt Christoph Block als stellvertretender Stadtjugendpfleger der Stadt Wolfsburg. Alle Kinder- und Jugendhäuser verfügen über gutaufgestellte und auf die jeweilige Einrichtung individuell angepasste Hygienekonzepte, wodurch allen Besucher*innen ein bestmöglicher Schutz angeboten wird. Vor Ort sind die pädagogischen Mitarbeiter*innen, die mit Rat und Tat zur Verfügung stehen, aber auch auf die Einhaltung der Regeln achten: Maske tragen, in die Listen eintragen und Abstandsregel einhalten. Die aktuellen Erfahrungen zeigen, dass die Kinder und Jugendlichen das sehr gut umsetzen und sich der Situation bewusst sind.

Gute Rahmenbedingungen


Diese Maßnahmen ermöglichen es, dass die Einrichtungen der Offene Kinder- und Jugendarbeit für die Zielgruppen offenbleiben können, da sie über gute Rahmenbedingungen verfügen, den persönlichen Kontakt von Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen. "Vielleicht ist es sogar besser, wenn sich die Jugendlichen garantiert hygienekonform bei uns mit ihren Freunden treffen als privat zu Hause", ergänzt Christoph Block.
Neben dem Ausbau der digitalen Angebote wappnen sich die pädagogischen Fachkräfte in den Einrichtungen auf mögliche Szenarien und "werden weitere kreative Ideen entwickeln und umsetzen, um Kinder- und Jugendarbeit weiterhin aktiv ermöglichen zu können", ist Block zuversichtlich und dankt seinen Kolleg*innen in den Einrichtungen für den bisherigen Einsatz und der Wolfsburger Kommune für das Vertrauen.
Weitere Information und eine Übersicht über die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sind auf www.wob4u.de, Facebook JugendRaumgeben und Instagram JugendRaumgeben_Wolfsburg zu finden.




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