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Einsteins Schokoladentasse im Museum Schloss Gifhorn


Die Schokoladentasse von Albert Einstein ist eines der Ausstellungsstücke der Sonderausstellung. Foto: Israel Jacobson Netzwerk
Die Schokoladentasse von Albert Einstein ist eines der Ausstellungsstücke der Sonderausstellung. Foto: Israel Jacobson Netzwerk Foto: Israel Jacobson Netzwerk

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03.10.2017

Gifhorn. Bis zum 26. November ist die Ausstellung „Deutsch und Jüdisch - eine Kabinettausstellung des Leo Baeck Instituts New York | Berlin auf Reisen“ im Historischen Museum Schloss Gifhorn zu sehen. Eines der Ausstellungsstücke ist die Schokoladentasse von Albert Einstein.



Zusammen mit weiteren einzigartigen Objekten des Leo Baeck Institutes New York|Berlin werden die filigranen Schokoladentassen der Geschwister Einstein, die Kinderfotos des berühmten Physikers und seiner Schwester Maja zieren, im Rahmen der Sonerausstellung zu sehen sein, wie Katrin Keßler vom Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V. mitteilte. Gezeigt werden außerdem ein Friesenheimer Schutzbrief aus dem Jahre 1777, das allererste Protokollbuch der 1792 in Berlin gegründeten „Gesellschaft der Freunde“ , einem jüdischen Wohltätigkeitsverein, dessen ungewöhnlich moderner Ansatz ihn rasch zur philanthropen Plattform der High Society werden ließ sowie ein Portrait von Bertha Pappenheim, der Gründerin des 1904 entstandenen Jüdischen Frauenbundes.


In der Pressemiiteilung zur Ausstellungseröffnung heißt es weiter: "Mit Blick auf verschiedene Themenfelder und einem breiten zeitlichen Rahmen, der vom beschränkten Geschäftsverkehr im 17. Jahrhundert bis hin zur rechtlichen Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Integration im frühen 20. Jahrhundert reicht, beleuchtet die Kabinettausstellung die historische Wechselwirkung deutsch-jüdischer Koexistenz. Dabei richtet sie das Augenmerk auf die herausragenden intellektuellen und kulturellen Errungenschaften von Juden in Deutschland, die seit über 1000 Jahren untrennbarer Bestandteil der deutschsprachigen Regionen und ihrer Geschichte sind."

Die Ausstellung ist Dienstag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr, an Samstag, Sonn- und Feiertage von 11 bis 17 Uhr geöffnet.


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