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Eintracht verlängert mit Trainerteam

von Robert Braumann



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06.02.2015


Braunschweig. Am Sonntag treten die Löwen gegen den 1.FC Kaiserslautern an. Torsten Lieberknecht sieht seine Mannschaft gut gerüstet für die kommenden Spiele, mahnte aber an man solle die Erwartungen nicht zu hoch hängen. Dazu gab es frohe Kunde: Die Verträge von Jürgen Rische, Alexander Kunze und Darius Scholtysik wurden bis 2017 verlängert.


"Es ist super, dass wir in der bewährten Konstellation weiter arbeiten können. Der Umgang untereinander sowie mit Torsten Lieberknecht und Marc Arnold ist seit vielen Jahren sehr vertrauensvoll. Wir freuen uns auf die vor uns liegenden Herausforderungen", sind sich Scholtysik, Rische und Kunze einig.


Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sagte Lieberknecht: "Ich möchte die Euphorie nicht dämpfen, der Auftrag sei aber eine stabile Saison zu spielen. Es wird ein bisschen viel vom Aufstieg gesprochen." Es sei richtig, dass man nach dem Stotterstart ein gute Ausgangssituation habe. In den nächsten Spiele erwarte er daher, dass die Mannschaft mit viel Freude auftrete. Gerade auch, um etwas für die unvergleichliche Fans zu tun.

Noch mehr Konkurrenz im Kader


"Die Menschen sollen mit Emotionen her kommen, sie dürfen auch mal knurren und meckern, aber immer wieder die Mannschaft unterstützen." In der Vorbereitung wäre die Truppe sehr engagiert gewesen. Man habe zudem zwei Spieler dazu bekommen, die
auch kurzfristig weiterhelfen könnten. Der Konkurrenzkampf sei noch mal angehoben worden. "Gerade bei Emil hat man nicht das Gefühl, dass er gerade erst gekommen ist. Meistens treffen wir mit unseren Transfers den Nagel auf den Kopf. Bei Emil habe ich das Gefühl.", sagte der Löwen-Dompteur. Auch Nik Omladic sei voll da und dränge in die Mannschaft. Lieberknecht ergänzte: "Ich tue mich schwer eine erfolgreiche Mannschaft auseinanderzureißen, aber es ist möglich. Alle Spieler bis auf Saulo Decarli sind einsatzbereit. Es wird morgen und in den kommenden Wochen viele Momente geben, die Spieler enttäuscht annehmen müssen, da sie nicht zum Kader gehören." Doch die Intensität werde noch erhöht werden. "Das wird alle Mann fordern und wir brauchen jeden Einzelnen. Für die Zukunft bin ich sehr optimistisch, hier wächst etwas tolles heran", so der Coach.

Spielstarker Gegner


Kaiserslautern beschrieb Lieberknecht als sehr spielfreudige Mannschaft, die sich in der Winterpause erneut verstärkt habe. Sie sind für ihn ein Top-Aufstiegskandidat. "Für mich sind sie die spielstärkste Mannschaft der Liga, die unnötig hat Punkte liegen lassen,wir hoffen, dass sie dies am Sonntag erneut tun."

Weitaus wichtiger Themen


Angesprochen auf den Transfer von Andre Schürrle zum Vfl Wolfsburg und der Frage, ob ihn solche Summen und Transfers tangieren würden entgegnete er:  "Es gibt in Deutschland viele dumpfe Bewegungen, die mich mehr bewegen als so einer Transfer. Übrigens auch in Braunschweig. Ich finde es gut, dass die Bürger auch hier geschlossen dagegen auftreten würden."


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