Sie sind hier: Region >

Eintracht Braunschweig zittert sich zum Sieg und wahrt Aufstiegschancen



Eintracht zittert sich zum Sieg und wahrt Aufstiegschancen

Gegen den Abstiegskandidaten Würzburger Kickers retteten die Löwen ein 1:0 über die Zeit.

von Alexander Dontscheff


Die Ultras sind zurück in der Südkurve und standen erstmals in Block 7.
Die Ultras sind zurück in der Südkurve und standen erstmals in Block 7. Foto: Stefan Stümpel

Braunschweig. Eintracht Braunschweig hat am heutigen Samstag das Drittligaspiel gegen die Würzburger Kickers mit 1:0 gewonnen. Damit klettern die Löwen zumindest bis morgen auf den direkten Aufstiegsrang 2. Kaiserslautern reicht morgen im Spitzenspiel gegen Saarbrücken aber schon ein Unentschieden, um wieder vorbei zu ziehen.



Lesen Sie auch: Schlüsselbein gebrochen: Jomaine Consbruch fällt vier Wochen aus


Bei 15.00 Zuschauern und mit den wieder zurückgekehrten Ultras waren bei strahlendem Sonnenschein die Vorzeichen eigentlich gut für ein Fußballfest. Doch die Partie ging nur schleppend in Gang. Die beste Chance für die Löwen hatte Niko Kijewski, der mit einer Direktabnahme aus spitzem Winkel aber am Torhüter der Würzburger scheiterte. Ansonsten verlief die erste Hälfte eher ereignisarm.



Drangphase nach dem Wechsel


Nach dem Wechsel zeigte sich ein anderes Bild. Martin Kobylanski war für den enttäuschenden Fabrice Hartmann gekommen und hatte auch gleich eine gute Gelegenheit, die er aber neben das Tor setzte. Jetzt folgte Chance auf Chance. In der 54. Minute war es dann soweit. Jannis Nikolaou fing einen Ball des Gästetorhüters ab und bediente den gut aufspielenden und sich abrackernden Bryan Henning, der sich mit dem 1:0 belohnte.

Danach folgte ein Bruch im Spiel der Eintracht. Die Würzburger kamen immer besser in die Partie und erarbeiteten sich einige gute Chancen. Jasmin Fejzic war mehrfach gefordert. Unter anderem gegen seinen Ex-Kollegen Marvin Pourié, mit der er vor zwei Jahren noch zusammen mit der Eintracht in die zweite Liga aufgestiegen war. Da Jan-Hendrik Marx nach einem Konter in einer Eins-zu-eins-Situation am Würzburger Schlussmann scheiterte, hieß es bis zum Ende zittern. Doch die Eintracht brachte den Dreier über die Zeit und hält sich alle Chancen offen.


zum Newsfeed