Endlich wieder drei Punkte! Eintracht jubelt bei Kornetka-Premiere

Die Braunschweiger besiegen Fortuna Düsseldorf mit 1:0 dank eines Treffers von Robin Heußer.

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Er erzielte das 1:0 in der 62. Minute: Robin Heußer.
Er erzielte das 1:0 in der 62. Minute: Robin Heußer. | Foto: Matthias Kettling

Braunschweig. Erstes Spiel nach dem Rauswurf von Heiner Backhaus – Lars Kornetka feierte seine Punktspiel-Premiere als Trainer von Eintracht Braunschweig in der 2. Fußball-Bundesliga im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf. Und besser hätte es für die Eintracht und ihren neuen Coach nicht laufen können. Nach zuvor fünf Spielen ohne Sieg feierten die Löwen beim 1:0 (0:0) endlich jetzt wieder einen Dreier.



Der neue Trainer musste bei seinem Debüt unter anderem auf Lukas Frenkert verzichten, der kurzfristig verletzt ausgefallen war. Dafür rückte der Stammkeeper Thorben Hoffmann nach überstandener Hüftverletzung zurück auf seinen Posten.

VAR annulliert frühe Gäste-Führung


Schon nach 13 Minuten zappelte der Ball im Braunschweiger Tornetz. Marjin Ljubicic hatte für die Gäste getroffen. Doch nach einer VAR-Überprüfung entschied der Unparteiische: Der Düsseldorfer stand im Abseits, das Tor zählte nicht.

Danach hatte auch die Eintracht gefährliche Situationen in Tornähe des Gegners. So kamen unter anderem Robin Heußer, Mehmet Aydin und Aaron Opoku zu Abschlüssen in der ersten Halbzeit. In die Pause ging es aber mit einem 0:0.

Heußer bringt Eintracht. Braunschweig in Führung


In der 62. Minute ließ Heußer dann das Eintracht-Stadion jubeln, als er den Ball ins rechte Eck zur Führung der Blau-Gelben einschob. Die Vorarbeit hatte Jovan Mijatović auf dem linken Flügel geleistet. Nur zwei Minuten später traf Fabio di Michele Sanchez ins Gäste-Tor. Zum zweiten Mal meldete sich aber der VAR – der Treffer zählte nicht.

Es folgte ein Sturmlauf der Hausherren, die offenbar die Entscheidung herbeiführen wollten. Großchancen von Mijatović und Grant-Leon Ranos nach Vorarbeit von Sidi Sané brachten allerdings nicht den erhofften zweiten Treffer. In der Schlussphase stemmten sich die Gastgeber dann gegen den Düsseldorfer Ausgleichstreffer – und das trotz sieben Nachspielminuten erfolgreich!

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