Sie sind hier: Region >

Energiescouts sollen auch in Goslar ausgebildet werden



Goslar

Energiescouts sollen auch in Goslar ausgebildet werden


Fotoquelle: IHK
Fotoquelle: IHK Foto: IHK

WhatsApp
facebook
Twitter
LinkedIn
E-Mail

Goslar. Ressourcen effektiv einsetzen, Energieeffizienz steigern, Treibhausgase reduzieren und obendrein noch Kosten für das Unternehmen sparen - all dies bietet das Projekt Energie-Scouts. Diese Qualifizierungsmaßnahme für Auszubildende wird von der IHK-Organisation im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) angeboten und hat seit 2014 bereits über 6.750 Energiesparlotsen aus über 1500 Unternehmen hervorgebracht. . Dies berichtet der Landkreis Goslar



Die Idee dahinter ist, dass die Azubis als Energiespardetektive in ihren Ausbildungsbetrieben dazu beitragen sollen, Energieeinsparpotenziale zu erkennen, zu analysieren und Verbesserungen anzuregen. In fünf Fachworkshops würden die Azubis dafür das notwendige Rüstzeug erhalten. So würde nicht nur das Verständnis für die wichtigsten betrieblichen Energieverbraucher sowie Kenntnisse über neue Energieeffizienz-Technologien vermittelt, sondern auch die praktische Anwendung von Messgeräten und das Erheben und Bewerten von Energiedaten erlernt. Mit diesem Know-how gehen die Auszubildenden anschließend in ihren Ausbildungsbetrieben auf die Suche nach Stromfressern sowie ineffizienten Prozessen und Abläufen. Sie entwickeln eigenverantwortlich ein praktisches Energieeffizienzprojekt gemeinsam mit ihrer Ausbildungsleitung oder einem Energiebeauftragten. Die besten Projekte werden von der IHK prämiert.

„Neben den Vorteilen, die eine energetische Optimierung den Ausbildungsbetrieben bietet, erhöht die Qualifizierung in Zeiten knapper Ausbildungsplatzbewerber die Attraktivität des Ausbildungsunternehmens", heißt es zudem auf der Internetseite der MIE. Darüber hinaus könne das Projekt zu einer stärkeren Identifikation der Auszubildenden mit ihrem Ausbildungsbetrieb beitragen, was sich letztlich positiv auf die langfristige Personalbindung auswirken könne.



Die vielen Vorteile und großartigen Best Practice Beispiele habe auch Elisa Nestmann, Klimaschutzmanagerin des Landkreises Goslar, von der Zusatzqualifizierung überzeugt, die das Projekt sehr gerne auch nach Goslar holen möchte. „Die Ausbildungsmaßnahme wird in unserer Region von der IHK Hannover durchgeführt. Gelingt es uns 30 bis 40 Teilnehmer zu gewinnen, können wir die Workshops jedoch auch in Goslar verorten. Das spart den interessierten Azubis lange Fahrtwege", so Nestmann.

Die Teilnahme der Azubis an dem Projekt wird die Ausbildungsbetriebe rund 268 Euro kosten, die sich auf mehrere Workshops verteilen. Es sind alle Ausbildungsberufe willkommen, eine fachliche Spezialisierung der Auszubildenden wird nicht vorausgesetzt. Wer Interesse hat, seine Auszubildenden an diesem spannenden Projekt teilnehmen zu lassen, kann diese noch bis zum 30. November 2019 bei Elisa Nestmann anmelden. Die Klimaschutzmanagerin steht natürlich auch gerne für weitere Fragen und Informationen zur Verfügung. Erreichbar ist Frau Nestmann telefonisch unter der Rufnummer (05321) 76-252 oder per Mail an elisa.nestmann@landkreis-goslar.de


zum Newsfeed