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Entsorgungsgebühren werden angepasst: Restmüll wird teurer

Der Hauptgrund liegt im Preisverfall am Altpapiermarkt, der zu finanziellen Einbußen führte.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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17.12.2020

Helmstedt. Der weiterhin ansteigende Preisverfall im Bereich des Altpapiermarktes sorgte auch im vergangenen Jahre zu hohen finanziellen Einbußen im Bereich der Abfallentsorgung des Landkreises Helmstedt. Trotz der gemeinsamen, stetigen Anstrengungen der Kreispolitik und Kreisverwaltung lasse sich eine Erhöhung der Abfallentsorgungsgebühren nicht vermeiden. Folglich seien die Abfallentsorgungsgebühren ab dem 1. Januar 2021 für den Bereich der Haushalte anzupassen. Das teilt der Landkreis in einer Pressemitteilung mit.



Demnach steigt die Grundgebühr pro 120/240 Liter Restabfallbehälter von 96 auf 99 Euro. Die Grundgebühr pro 1.100 Liter Restabfallbehälter steigt von 192 auf 198 Euro. Die Gewichtsgebühr je Kilogramm Restabfall steigt um zwei Cent auf 0,24 Euro. Die Gewichtsgebühr je Kilogramm Bioabfall bleibt unverändert bei 0,19 Euro. Auch die Leerungsgebühr (10 Euro) und die Behältertauschgebühr (30 Euro) bleiben gleich. Ebenfalls stabil geblieben ist die Gebühr für die Sperrmüll „Express-Abfuhr“ in Höhe von 65 Euro pro 5 Kubikmeter. Die normale Sperrmüllabfuhr bleibt gebührenfrei. Diese kann pro Haushalt maximal zweimal pro Kalenderjahr genutzt werden.


Die Gebühr für die Zusatzoption „Biotonne Plus“ beträgt weiterhin 20 Euro pro Kalenderjahr. Hinzu kommt die Leistungsgebühr (Gewichtsgebühr), die sich nach dem verwogenen Gewicht der „Biotonne Plus“ berechnet sowie gegebenenfalls 10 Euro für die Ausstellung einer Ersatzvignette.

Die Kosten für Kleinanlieferungen (kofferraumübliche Menge bis 600 Liter und bis 400 Kilogramm) von Abfällen aus Haushaltungen die nicht über die Hausmüll- und Sperrmüllsammlung entsorgt werden können, betragen weiterhin 15 Euro.


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