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Erfahrungsaustausch: "Gemeinsam mit den Bürger*innen"



Wolfsburg

Erfahrungsaustausch: "Gemeinsam mit den Bürger*innen"


Das Deutsche Institut für Urbanistik lud zum Erfahrungsaustausch rund ums Thema Bürgerbeteiligung nach Wolfsburg. Foto: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik lud zum Erfahrungsaustausch rund ums Thema Bürgerbeteiligung nach Wolfsburg. Foto: Deutsches Institut für Urbanistik

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Wolfsburg. "Gemeinsam mit den Bürger*innen" war Thema eines Seminars des Deutschen Institutes für Urbanistik in Zusammenarbeit mit der Stadt Wolfsburg am 22. und 23. November in Wolfsburg.



Angereist waren laut Pressemitteilung der Stadt etwa 50 Akteure aus dem gesamten Bundesgebiet, um sich, angereichert durch Vorträge aus Kommunen und der Wissenschaft, über ihre Erfahrungen mit Leitlinien der Bürgerbeteiligung auszutauschen – aber auch, um zu diskutieren, wohin der Weg in der Bürgerbeteiligung zukünftig geht. Die Städte Bonn, Kiel, Berlin-Mitte, Köln sowie die Stadt Wolfsburg mit dem Bürgerbüro mitWirkung stellten ihre Verfahren, Konzepte und Entwicklungen vor.
In seiner Begrüßungsrede hob Oberbürgermeister Klaus Mohrs hervor, wie wichtig ihm persönlich Bürgerbeteiligung und Bürgernähe seien. "Das heißt unter anderem, mit den Bürgerinnen und Bürgern ehrliche Dialoge zu führen und eine hohe Transparenz in den Verfahren zu leben", sagte Mohrs. So gibt es seit 2015 in Wolfsburg als Koordinierungs- und Anlaufstelle für Bürgerbeteiligung das Bürgerbüro mitWirkung, dessen Vorhabenliste städtische Vorhaben transparent macht. "In den letzten beiden Jahren haben wir 80 Beteiligungsverfahren und 300 Bürgerveranstaltungen durchgeführt", untermauerte Mohrs die Bedeutung der Bürgerbeteiligung im Wolfsburg.

Grundsätzliches Einverständnis habedarin bestanden, dass Bürgerbeteiligung immer wieder neu betrachtet und weiterentwickelt werden müsse. Dazu gehört ohne Frage auch das Thema Digitalisierung in der Bürgerbeteiligung. Der Vortrag von Prof. Dr. Michael Haus von der Universität Heidelberg zur "Stadtpolitik in Zeiten des Populismus – Demokratie am Scheideweg" setzte einen weiteren wichtigen Fokus der Betrachtungen.


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