Berlin. Der Steuerungskreis der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen hat sich in seiner konstituierenden Sitzung auf erste Maßnahmen geeinigt.
Das teilte das Bundesforschungsministerium am Freitag mit. Ministerin Dorothee Bär (CSU) bekräftigte die Dringlichkeit eines besseren Verständnisses für die Ursachen und Mechanismen postinfektiöser Erkrankungen sowie die Notwendigkeit schnellerer Therapien.
Zu den beschlossenen Maßnahmen gehören der Aufbau einer umfangreichen Datenbasis zu postinfektiösen Erkrankungen, die Förderung der Sequenzierung des Erbguts von gesunden und erkrankten Menschen sowie die Stärkung klinischer Studien der Phasen 2 bis 3a. Ziel ist es, mögliche Therapieansätze schnell in der Praxis zu testen. Zudem sollen themenspezifische Arbeitsgruppen eingerichtet werden, die sich der Übertragung von Forschungsergebnissen in die Praxis widmen.
Das Ministerium arbeite dabei eng mit Beteiligten aus Bund und Ländern, Forschung, Gesundheitswesen und Gesundheitswirtschaft zusammen. Insgesamt sind dreizehn Institutionen und Verbände beteiligt. Die Maßnahmen sollen ab dem zweiten Quartal 2026 umgesetzt werden, weitere Förderausschreibungen sind im Laufe des Jahres geplant.
Erste Maßnahmen gegen postinfektiöse Erkrankungen beschlossen
Der Steuerungskreis der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen hat sich in seiner konstituierenden Sitzung auf erste Maßnahmen geeinigt. Das teilte das Bundesforschungsministerium am Freitag mit.
Patient mit Infusionsständer (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

