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Erstochene Helmstedter Lehrerin: Verfahren eingestellt



Erstochene Lehrerin: Verfahren gegen Tatverdächtige eingestellt

Nach dem Tod einer 56-Jährigen Lehrerin gab es zwei Tatverdächtige. Einer stürzte sich in den Tod, gegen die zweite Tatverdächtige wurde das Ermittlungsverfahren nun eingestellt.

von Anke Donner


Symbolfoto
Symbolfoto Foto: Alexander Panknin

Helmstedt/Magdeburg. Im September des vergangenen Jahres wurde eine 56-jährige Frau leblos in ihrem Haus in Olvenstedt bei Magdeburg gefunden. Die Frau, die als Lehrerin an einer Helmstedter Oberschule unterrichtete, starb durch mehrere Messerstiche. Zwei Tatverdächtige konnten kurz darauf ermittelt werden. Wie die Staatsanwaltschaft Magdeburg nun mitteilte, wurde das Ermittlungsverfahren gegen eine Beschuldigte mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt.



Am 7. September wurde eine 56-Jährige leblos in ihrer Wohnung im Magdeburger Ortsteil Ovenstedt aufgefunden. Die Ermittlungen zeigten, dass die Frau durch mehrere Messerstiche getötet worden war. Zwei Tatverdächtige gerieten schon nach kurzer Zeit in den Fokus der Ermittlungen - sie sollten aus dem engeren Umfeld der Getöteten stammen, berichtete die Staatsanwaltschaft Magdeburg.

Ein Tatverdächtiger nahm sich wenige Wochen nach der Tat das Leben, die Ermittlungen wurden eingestellt. Gegen eine weitere Tatverdächtige wurde weiter ermittelt. Es soll sich dabei um die Tochter des Opfers handeln. Doch auch dieses Ermittlungsverfahren wurde nun eingestellt, wie Oberstaatsanwalt Frank Baumgarten von der Staatsanwaltschaft Magdeburg berichtet.



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