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Erweiterung der Palliativstation geplant: Helios Klinik will "mehr Lebensqualität" bieten

Der Bürgermeister der Stadt Helmstedt besuchte in der vergangenen Woche die Station und machte sich ein Bild von deren Arbeit.

Bürgermeister Wittich Schobert besichtigt die Räumlichkeiten der Palliativstation in der Helmstedter Helios Klinik.
Bürgermeister Wittich Schobert besichtigt die Räumlichkeiten der Palliativstation in der Helmstedter Helios Klinik. Foto: Helios

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04.09.2020

Helmstedt. Die Palliativ-Station der Helios St. Marienberg Klinik soll demnächst durch einen Ausbau und Umzug der Station erweitert werden. Dort werden Patienten mit fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Krankheiten behandelt. Die Patienten haben die unterschiedlichsten Beschwerden. Um eine noch bessere Versorgung gewährleisten zu können, die Erweiterung der Station in Planung, wie die Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt GmbH in einer Pressemitteilung berichtet. Von der Arbeit auf der Palliativ-Station konnte sich Bürgermeister Wittich Schobert bei einem Besuch in der vergangenen Woche überzeugen.


Das Sterben gehöre natürlich auch auf einer Palliativstation dazu und sei immer präsent. Im Mittelpunkt stehe der Tod allerdings nicht. „Bei uns geht es um den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität unserer Patienten, das Nachlassen von belastenden Symptomen und das Wiedererlangen von Lebensfreude“, beschreibt Dr. Christine Germer, Departmentleiterin. Letzte Woche Mittwoch stellte das Palliativ-Team stolz seine derzeitige Station vor. Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten würden hier Hand in Hand arbeiten. Eine Besonderheit sei der gemütlich gestaltete Aufenthaltsraum. Er biete nicht nur Platz für die Angehörigen, sondern diene auch zum fachlichen Austausch und biete Raum für regelmäßig stattfindende Musik- oder Kunsttherapien.

Um palliativen Patienten eine noch bessere Versorgung zu bieten, soll die Station auf die siebte Etage der Helios Klinik ziehen. „Unsere neue Station bietet Platz für 16 Betten, einen Raum der Stille, der von Patienten, sowie von Angehörigen genutzt werden kann und einen eigenen Physiotherapieraum“, schwärmt Dr. Germer. Außerdem sei ein großer Aufenthaltsraum für Patienten und Angehörige mit eigener Küchenzeile geplant. „Das Highlight wird sicherlich die große Dachterrasse, auf der Patienten in der Sonne und an der frischen Luft – im Winter wie auch im Sommer - verweilen können“, so die Oberärztin Dr. Astrid Reher.

Wittich Schobert zeigte sich begeistert. „Moderne Palliativmedizin gewinnt zunehmend an Bedeutung, der Bedarf ist auf jeden Fall da. Ich halte es für besonders wichtig, der Station eine neue Heimat zu geben und unterstütze, wo ich kann“, sagt Helmstedts Bürgermeister. Seinen Besuch beendete er in den zukünftigen Räumen der Palliativmedizin, von welchen man einen wunderbaren Ausblick auf Helmstedts Süd-Westen habe.




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