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Evakuierung in Wildemann - Betroffene blicken in ungewisse Zukunft

von Nino Milizia


Eine 81-jährige Bewohnerin darf auf unbestimmte Zeit ihr Haus nicht mehr betreten. Foto: Nino Milizia
Eine 81-jährige Bewohnerin darf auf unbestimmte Zeit ihr Haus nicht mehr betreten. Foto: Nino Milizia Foto: Nino Milizia

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08.02.2017

Wildemann. Sechs Häuser in Am Gallenberg und auf dem Bohlweg mussten evakuiert werden. Grund dafür sind eine Bergbau-Halde sowie ein Schacht, die möglicherweise einsturzgefährdet sind. regionalHeute.de traf die Tochter einer Betroffenen.


Gebäude am Gallenberg und am Bohlweg, die direkt an einem Berghang liegen, mussten geräumt werden. Die Wohnhäuser befinden sich oberhalb der Halde des Schachts „Anna Juliane“, der gut 300 Jahre alt ist. Falls der Schacht und die Halde einstürzen, würden infolgedessen die betroffenen Häuser zerstört.

[image=429797 alignleft]Ulrike Mesicke, Tochter einer Betroffenen, beschrieb gegenüber regionalHeute.de die Situation ihrer Mutter. Diese habe über 60 Jahre ihr Haus bewohnt und sei nicht einmal im Krieg evakuiert worden. Dass dies im Alter von 81 Jahren passiere, sei ein trauriger Umstand. Die Unterbringung in einer Ferienunterkunft auf Kosten der Gemeinde auf unbestimmte Zeit sei besonders schwierig. Ulrike Mesicke zeigte uns Risse im Beton, die verdeutlichten, "wie der Berg arbeite". Allerdings sei in den letzten Jahren nur geflickt, aber keine vernünftige Lösung gefunden worden. Nun musste es zu einer Evakuierung kommen.

Hören Sie hier unser Gespräch mit Ulrike Mesicke:


[audio mp3="https://regionalheute.de/wp-content/uploads/2017/02/wildemann.mp3"][/audio]

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https://regionalgoslar.de/gefaehrlicher-berg-haeuser-in-wildemann-muessen-evakuiert-werden/


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