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Facebook-Party eskaliert - wer zahlt den Polizeieinsatz?



Braunschweig

Facebook-Party eskaliert - wer zahlt den Polizeieinsatz?

von Robert Braumann


Symbolbild: Archiv
Symbolbild: Archiv Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Die Besatzungen von 16 Funkstreifen und weitere zivile Einsatzkräfte der Polizei waren in der Nacht zum Sonntag erforderlich, um eine Geburtstagsfeier unter Kontrolle zu bringen (regionalHeute.de berichtete).

Zwei 18 Jahre alt gewordene Mädchen feierten in einem Gebäude auf dem ehemaligen Eisenvater-Gelände am Neustadtring. Offenbar wurde die Veranstaltung aber auf Facebook geteilt, so dass sich deutlich mehr Gäste auf dem Gelände einfanden, als von den Gastgeberinnen geplant. Die Polizei spricht von rund 550 Menschen, vorgesehen waren 170. Joachim Grande, Polizeisprecher, sagte: "Nach unseren Erkenntnissen haben die beiden Gastgeberinnen nichts damit zu tun, dass die Veranstaltung bei Facebook geteilt wurde. Das haben andere Personen übernommen, diese zu ermitteln ist kaum möglich." Deshalb müssten die Mädchen auch mit keiner Strafe rechnen, sie könnten nach Einschätzung der Polizei nichts für die Eskalation. Die Einsatzkräfte räumten am Sonntag den Komplex und erteilten etwa 150 Platzverweise. Die Kosten für den Einsatz dürften mehrere tausend Euro betragen, so Polizeisprecher Grande. Diese werde jetzt vom Steuerzahler getragen.


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