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Fahrsimulator soll für mehr Verkehrssicherheit im Landkreis Gifhorn sorgen

Geplant ist, den Simulator vor allem in Schulen, aber auch in Betrieben oder bei öffentlichen Veranstaltungen einzusetzen.

Die Auszubildenden durften den Simulator als erstes testen.
Die Auszubildenden durften den Simulator als erstes testen. Foto: Landkreis Gifhorn

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14.09.2020

Gifhorn. Im Landkreis Gifhorn gibt es jetzt einen Fahrsimulator, um für mehr Verkehrssicherheit im gesamten Landkreis Gifhorn zu sorgen. Verantwortlich dafür ist die Verkehrssicherheitsallianz im Landkreis Gifhorn – ein Zusammenschluss der Kreisverwaltung, der Verkehrswacht und der Polizei. Der Simulator besteht aus einem Fahrzeugsitz, einer Lenkrad-und Pedaleinheit, einem Tablet (Smartphone) und einem TV-Monitor, auf dem die Fahrstrecke mit den Gefahrensituationen abgebildet wird. Der Fahrsimulator ist ausgestattet mit einer speziellen Software zum Thema „Ablenkung“. Geplant ist, den Simulator vor allem in Schulen, aber auch in Betrieben oder bei öffentlichen Veranstaltungen einzusetzen. So soll die Verkehrsarbeit interessanter und anschaulicher gestaltet werden. Dafür investierten der Landkreis Gifhorn sowie die Verkehrswacht einen hohen vierstelligen Betrag. Im Autohaus Kühl an der Wolfsburger Straße in Gifhorn stellten die Vertreter der Verkehrssicherheitsallianz das neue Gerät vor. Dies teilt der Landkreis Gifhorn in einer Pressemitteilung mit.



Neben Landrat Dr. Andreas Ebel, der die Schirmherrschaft des Projektes innehat, waren auch Lutz Dietrich von der Verkehrswacht und Hans-Heinrich Kubsch von der Gifhorner Polizei sowie der Geschäftsführer des Autohauses Kühl, Michael Neuburger bei der Vorstellung zugegen. Die Auszubildenden des Autohauses hätten den Simulator als erstes testen dürfen.

Landrat Dr. Andreas Ebel ist überzeugt: „Jede Fahrerin und jeder Fahrer ist nicht nur für die eigene Sicherheit im Auto verantwortlich. Ganz wichtig ist, dass jeder vorausschauend fährt und sich bewusst ist, dass auch Kleinigkeiten zu Unachtsamkeit führen können und damit Unbeteiligte gefährdet werden. Ich wünsche mir, dass viele junge Menschen das Angebot nutzen und mit dieser neuen Technik des Simulators künftig einige Verkehrsunfälle vermieden werden können.“


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