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Fairer Kaffee jetzt "Made in Wolfenbüttel" ***aktualisiert***

von Thorsten Raedlein


Foto: Marc Angerstein

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01.04.2014


Wolfenbüttel. Überraschende Wende in der Diskussion um den Ausschank von fairem Kaffee bei städtischen Veranstaltungen und Sitzungen. Obwohl das Thema eigentlich vom Tisch ist, da die Grünen als Antragsteller nicht die erforderlichen politischen Mehrheiten hinter sich versammeln konnten (WolfenbüttelHeute.de berichtete), kommen nun doch alle in den Genuss fairen Kaffees – und der ist auch noch "Made in Wolfenbüttel".


Ute Rump (Mitte) mit ihrem Team des Wolfenbütteler Tierheims. Die Schleichkatzen haben sich in den Körben versteckt. Foto: Anke Donner)



Das dem so ist, ist dem Zufall geschuldet. Tierheimleiterin Ute Rump hat den Artikel dieser Online-Zeitung über die Sitzung des Finanzausschusses gelesen und sich an drei vor kurzem abgegebene Fellträger erinnert. Dabei handelte es sich nicht um normale Haus- sondern Schleichkatzen. Diese ernähren sich unter anderem von reifen, roten Kaffeefrüchten. Verdaut wird von ihnen allerdings nur das Fruchtfleisch. Die Bohnen werden wieder ausgeschieden. Die ausgeschiedenen fermentierten Kaffeebohnen sind weltweit als Kaffeespezialität bekannt und sollen künftig bei Veranstaltungen und Sitzungen der Stadt – natürlich nach entsprechender Verarbeitung – ausgeschenkt werden.

Bei einer ersten Verkostung unter den Mitgliedern des Finanzausschusses zeigten sich diese äußerst angetan vom Geschmack. "Er schmeckt nicht die Bohne so, wie man glauben könnte, dass er aufgrund seines Ursprungs schmeckt", brachte es ein Mitglied auf den Punkt. Damit man auch wirklich von fairem Kaffee sprechen kann, wird der Rat der Stadt in seiner nächsten Sitzung festlegen, dass die Schleichkatzen nur mit erstklassigem Futter versorgt werden. Immerhin muss die beste Bohne auch entsprechend entlohnt werden. Sollte die Nachfrage nach dem schwarzen Gold sogar noch steigen, denkt man im Rathaus auch über den Ausbau der Produktion nach. Entsprechende Anfragen in Zoos der Region sollen, wie zu erfahren war, laufen. Das Stadtmarketing habe sich zudem schon die Namensrechte für "faire Wolfenbütteler Krönung" gesichert.

Aktualisierung, 1. April, 23.59 Uhr


Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Aprilscherz.


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