Wolfenbüttel

Fakultätskolloquium: „Common Grounds of Legal Culture“


Von links: Nicholas Squires, Sandrea Maynard (beide Coventry University), Claudia Kurkin (BELS), Flavio Inocencio (Coventry University), Anna-Theresia Krein (BELS), Alicia Elias-Roberts (University of the West Indies), Fabian Stancke (BELS). Foto: Winfried Huck
Von links: Nicholas Squires, Sandrea Maynard (beide Coventry University), Claudia Kurkin (BELS), Flavio Inocencio (Coventry University), Anna-Theresia Krein (BELS), Alicia Elias-Roberts (University of the West Indies), Fabian Stancke (BELS). Foto: Winfried Huck Foto: privat

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31.05.2017

Wolfenbüttel. Warum hat Großbritannien für den Brexit gestimmt? Was bedeutet das für Deutschland und Europa? Welche rechtlichen Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Deutschland und Großbritannien? Diese und weitere Fragen wurden am 23. Mai an der Fakultät Recht/Brunswick European Law School (BELS) der Ostfalia Hochschule in englischer Sprache mit Gästen aus der Coventry Law School und der Law School der University of the West Indies diskutiert.


Die Diskussionsrunde wurde eröffnet mit einem Statement von Alicia Elias-Roberts von der University of the West Indies, Trinidad und Tobago. Sie nahm eine vergleichende Analyse zwischen den Auswirkungen des Brexit in der EU und den gegenwärtigen Hürden einer stärkeren regionalen Integration zwischen den CARICOM Mitgliedstaaten vor. Hierbei stellte sie heraus, dass „CARICOM is modelled after many of the same objectives as the EU and there are many common grounds that exist between the two systems, which means that they can learn from each other“. Dr. Fabian Stancke, Professor für Bank- und Versicherungsrecht an der BELS, befasste sich mit dem Brexit.

Ein Fokus lag auf dem im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) enthaltenen Subsidiaritätsprinzip. Mit einem Statement setzte Nick Squires von der Coventry University die Diskussion fort. Er erinnerte daran, dass „this is a second Brexit because Britain has left a European Union before! There was a first Brexit following Martin Luther’s Theses in 1517 which led to England leaving the church of Rome in 1530-32. This first Brexit was a hard Brexit!“. Die Spotlight-Serie wurde abgerundet von Anna-Theresia Krein, BELS: „We have more in common than what divides us. To build for a man a world without fear, we must be without fear. To build a world of justice, we must be just“. An dem die Diskussion ergänzenden Plenum nahmen von der Coventry University Sandrea Maynard, Barrister-at-Law, und Dr. Flavio Inocencio sowie von der BELS Ass. iur, Claudia Kurkin teil.

Die sich an die Statements anschließende Diskussion wurde um Beiträge weiterer internationaler Gäste bereichert. So nahmen hieran Gaststudierende von der Symbiosis Law School Pune (Indien) und von der Murdoch University (Australien), Professoren sowie in das Model United Nations Program (MUN) involvierte Studierende der BELS teil. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Winfried Huck.


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