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Helmstedt: Softwarefehler führt zu extrem niedrigem Inzidenzwert



Falsche Inzidenzzahlen beim RKI - Nachmeldungen könnten Wert in die Höhe treiben

Ein Computerfehler beim Gesundheitsamt in Helmstedt hat dafür gesorgt, dass die Daten nicht mehr richtig weitergeleitet wurden. Die steigende Inzidenz durch Nachmeldungen soll aber keine Auswirkungen auf die Vorschriften haben.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Marvin König

Helmstedt. In den letzten Tagen war eine zunehmende Diskrepanz zwischen den Corona-Inzidenzwerten des Landkreises und denen des RKI zu beobachten. Grund dafür waren laut einer Pressemitteilung des Landkreises Helmstedt Probleme mit einer Software-Schnittstelle. Der Fehler sei nun behoben worden, etwaige Nachmeldungen sollen vor Ort keine Auswirkungen auf die Corona-Regelungen haben.



Die vom Landkreis festgestellten und auch auf der Homepage und in den sozialen Medien kommunizierten Inzidenzwerte weichen seit Donnerstag letzter Woche gegenüber den vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Zahlen stark ab. Während die Werte beim Landkreis um die 60 pendelten, sanken die RKI-Werte bis auf 28,5. Ursächlich dafür sei eine Schnittstelle durch die Softwareumstellung im Geschäftsbereich Gesundheit gewesen. Dies habe dazu geführt, dass die vom Landkreis per Software gemeldeten Neuinfektionen nicht mehr vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt und damit auch nicht vom RKI verarbeitet wurden.

Nach der Behebung des Fehler würden die Neuinfektionen nun wieder korrekt verarbeitet. Allerdings werden die Nachmeldungen zu einer Änderung der RKI-Zahlen nach oben führen. Auf die Corona-Regelungen werde dieser Fehler keine Auswirkungen haben.


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