Wolfenbüttel

Falscher Stadtwerke-Mitarbeiter bestiehlt 85-Jährige

von polizei-wolfenbuettel



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27.01.2015


Wolfenbüttel. Ein bislang nicht ermittelter Täter klingelte am Montagmittag an der Wohnungstür einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Alten Dorfstraße in Groß Stöckheim. Die 85-jährige Bewohnerin, die sich zu dieser Zeit allein in der Wohnung aufhielt, öffnete die Tür. Ein unbekannter Mann habe sich nun als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgegeben und mitgeteilt, dass es in der Nachbarwohnung zu einem Wasserschaden gekommen sei. Aus diesem Grund müsse er etwas in der Wohnung des späteren Opfers überprüfen. Während man sich gemeinsam in der Küche aufgehalten habe, muss nun vermutlich ein weiterer Täter die Wohnung betreten und die Räumlichkeiten offensichtlich nach Wertvollem durchsucht haben. Nachdem der angebliche Mitarbeiter der Stadtwerke die Wohnung wieder verlassen hatte, wurde der Diebstahl von Bargeld, welches in einem anderen Zimmer aufbewahrt worden war, festgestellt. Der angebliche Mitarbeiter der Stadtwerke wird nachfolgend beschrieben: Zirka 20 - 25 Jahre alt, schlank, schwarze kurze Haare, bekleidet mit blauer Kleidung (keine Arbeitskleidung). Hinweise bitte an die Polizei in Wolfenbüttel unter: 05331 / 933-0.

In diesem Zusammenhang gibt die Polizei nachfolgende Tipps, um sich vor solch bösen Überraschungen zu schützen:
Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel. Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durchs Fenster genau an. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus. Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Unterschreiben Sie nichts unter Zeitdruck und lassen Sie sich weder beeindrucken noch verwirren. Denken Sie daran: Banken, Sparkassen, Polizei oder andere Behörden schicken Ihnen nie "Geldwechsler" oder "Falschgeld-Prüfer" ins Haus. Verständigen Sie über das Auftauchen derartiger Personen umgehend die Polizei. Wenden Sie sich an die (Kriminal-) Polizeiliche Beratungsstelle in Ihrer Nähe. Dort erhalten Sie wertvolle Tipps und hilfreiche Broschüren.


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