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Fehlende Genehmigung: Start des Behelfskrankenhaus verschiebt sich um mehrere Wochen

Man warte auf Antwort vom Land. Danach würden noch weitere vier Wochen benötigt.

von Alexander Dontscheff


In diesem Hotel soll das Behelfskrankenhaus entstehen.
In diesem Hotel soll das Behelfskrankenhaus entstehen. Foto: Alexander Dontscheff

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17.04.2020

Braunschweig. Vor zwei Wochen wurden die Pläne zur Umfunktionierung des Hotels Vienna House Easy zu einem Behelfskrankenhaus vorgestellt (regionalHeute.de berichtete). Wir fragten bei der Stadt an, wie weit die Vorbereitungen mittlerweile seien. Statt einer Antwort folgte am heutigen Freitag eine allgemeine Pressemitteilung. Demnach fehle immer noch die Genehmigung des Landes. Der Start des Behelfskrankenhaus verzögere sich.


Hatte man in der Pressekonferenz am 3. April noch das Ziel geäußert, dass das Behelfskrankenhaus in drei Wochen betriebsbereit sei, spricht die heutige Pressemitteilung von einem geplanten Start am 4. Mai. Doch auch dieser könne nicht eingehalten werden.

Immerhin sei mittlerweile unter Berücksichtigung der medizinischen Voraussetzungen für den temporären Zusatzstandort ein Raumkonzept erarbeitet worden, die Personalplanung verfeinert und die Suche nach zusätzlichem Personal eingeleitet. Zudem seien die notwendigen kommunalen Beschlüsse gefasst worden. Für die geplanten Maßnahmen werde nach derzeitigem Stand mit einem geschätzten Kostenvolumen von 1,5 bis 2 Millionen Euro gerechnet. Davon gebunden seien bereits etwa 300.000 Euro, unter anderem für eine Ertüchtigung der IT-Infrastruktur.

Derzeit finden keine Arbeiten statt


Das Problem sei, dass zur Verwirklichung des Braunschweiger Konzepts krankenhausrechtliche Genehmigungen des Landes erforderlich seien, die Ende März vom Städtischen Klinikum beantragt wurden aber immer noch nicht vorlägen. Nur auf deren Grundlage könne ein Betrieb erfolgen. Solange die Genehmigungen noch ausstünden, würden daher zunächst keine weiteren Arbeiten vor Ort stattfinden. Nach Vorliegen der Genehmigungen seien für die verschiedenen weiteren Vorbereitungen, einschließlich Inbetriebnahme des Zusatzstandortes voraussichtlich etwa vier Wochen Vorlaufzeit erforderlich.


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