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Feuerwehr im Schnee-Einsatz: Überlastetes Dach, festgefahrene Rettungswagen und ein Baby



Braunschweig

Feuerwehr im Schnee-Einsatz: Überlastetes Dach, festgefahrene Rettungswagen und ein Baby

Die Feuerwehr hatte einen abwechslungsreichen Dienstag.

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Symbolbild Foto: regionalHeute.de

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Braunschweig. Die Mengen des Schnees in Braunschweig sorgten am heutigen Dienstag für besondere Einsatzlagen. Wie die Feuerwehr in einer Pressemitteilung berichtet, musste ein Dach gesichert, mehrere festgefahrene Rettungswagen befreit und ein Baby zur Welt gebracht werden.



Im Industriegebiet Hansestraße musste aufgrund der angehäuften Schneemengen auf einem Flachdach in Industriebauweise eine Dachlast durch die Feuerwehr im Rahmen der Gefahrenabwehr reduziert werden. Dazu wurde der Fachzug Personalreserve Nord der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.

Über den ganzen Tag verteilt wurden sechs Mal zusätzliche Feuerwehrkräfte zu Rettungsdiensteinsätzen hinzu alarmiert. Dies war notwendig, da die Rettungs-, Krankenwagen und Notarzteinsatzfahrzeuge in Nebenstraßen eingesetzt waren, aus denen sie teilweise nicht selbständig wieder ausfahren konnten. Was zunächst nach wenig umsichtiger Fahrweise aussehen könnte, war mit Absicht geschehen. Die Rettungsmittel sollten möglichst nah an die Patientinnen und Patienten heranfahren können, um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Die Feuerwehrkräfte für die Hilfeleistung haben dann bei der Abfahrt der Rettungsmittel unterstützt. In einigen nicht weiter dokumentierten Fällen haben auch hilfreiche Anwohner beim Freifahren geholfen.

Nur noch Heimgeburt möglich


Ein bei dieser Witterungslage besonderer Einsatz war in Broitzem zu verzeichnen. Einer Frau mit plötzlich einsetzenden Wehen konnte bei der Geburt nur noch zu Hause geholfen werden. Für Mutter und Kind waren zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug jeweils mit Schneeketten ausgerüstet notwendig. Um gegebenenfalls ein zügiges Abrücken trotz der widrigen Straßenverhältnisse zu ermöglichen, wurde zusätzlich der Rüstwagen der Hauptfeuerwache hinzu alarmiert. Aufgrund der gut ausgestatteten Rettungsmittel war der Rüstwageneinsatz letztendlich aber nicht notwendig. Sowohl der Mutter, wie auch der Neu-Braunschweigerin geht es nach der Geburt den Umständen entsprechend gut.


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