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Feuerwehrhaus in Immenrode - Die Entscheidung naht

von Nino Milizia


Symbolfoto: Kai Baltzer Foto: Kai Baltzer

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22.01.2017

Goslar. Am kommenden Dienstag wird es in der Ratssitzung zu einer Entscheidung bezüglich eines Neubaus eines Feuerwehrhauses in Immenrode kommen. Die Kosten sollen sich dabei auf rund 1.609.000 Euro belaufen.



Der Beschlussvorschlag setzt sich aus folgenden Punkten zusammen:

1. Nach Planung des Goslarer Gebäude Managements (GGM) werde das Projekt mit einem maximalen Baukostenvolumen von rund 1.609.000 Euro realisiert.

2. Finanziert wird es aus einem Investitionszuschuss vom Kernhaushalt aus übertragenen Haushaltsausgaberesten aus Haushaltsmitteln der ehemaligen Stadt Vienenburg aus dem Haushaltsjahr 2013 in Höhe von 709.000 Euro und Eigenmitteln von 900.000 Euro.

3. Die Planungsleistungen des Architekturbüros Axel Blume, des Ingenieurbüros W. Baumgarten, der Ingenieurgesellschaft Meinhardt Fulst und des Ingenieurbüros Damer und Partner werden maximal 85.000 Euro, 37.000 Euro, 60.500 Euro und 29.000 Euro kosten.

Vergleichbar mit den Feuerwehrhäusern in Jerstedt und Hahndorf, jedoch teurer


In der Vorlage wird die Investition damit begründet, dass die Ortsfeuerwehr Immenrode unverzichtbarer Bestandteil des abwehrenden Brandschutzes im Bereich des Stadtverbandes der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Goslar sei. Das derzeitige Feuerwehrhaus in Immenrode sei in Art, Umfang und Ausstattung nicht mehr zeitgemäß, es stünden weder Umkleidemöglichkeiten noch ausreichende Unterrichts- und Sozialräume für den Ausbildungs-, Übungs- oder Einsatzdienst zur Verfügung. Zwar sei der Neubau vergleichbar mit den bereits realisierten Feuerwehrhäusern in Jerstedt und Hahndorf, doch sei es zu einer Kostenerhöhung gekommen, da bei den Vorgängern die geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht ins Gewicht fiel, weil die Baukörper monolitisch ausgeführt werden konnten. In Immenrode müsse die Fahrzeughalle als Stahlbeton-Fertigteilkonstruktion (Sandwichelement) konstruiert, und der verbleibende Baukörper mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) versehen werden. Dies bedeute höhere Anforderungen an die Detailpunkte wie zum Beispiel die der Fenster- und Türanschlüsse.

Ein Einzug ist dann zur Mitte des Jahres 2018 anvisiert.


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