Wolfenbüttel

Film- und Fotoprojekt mit Geflüchteten


Die Teilnehmer und Organisatoren des Filmprojekts. Fotos: Stadt Wolfenbüttel
Die Teilnehmer und Organisatoren des Filmprojekts. Fotos: Stadt Wolfenbüttel

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23.06.2017

Wolfenbüttel. Die Stabsstelle für Integration der Stadt Wolfenbüttel hat, in Kooperation mit dem Bildungszentrum des Landkreises (BIZ), TV 38 und der Seniorenredaktion, ein Film- und Fotoprojekt mit Geflüchteten aus dem Iran, Irak, Eritrea und Marokko gestartet.


„Ziel ist es, das sich die Geflüchteten gemeinsam präsentieren und ihre Erlebnisse und Erfahrungen der Öffentlichkeit zugänglich machen“, berichten Mustafa Eser und Angelika Lorenz von der Stabsstelle. Die beiden koordinieren das Projekt. In der Vorbereitungsphase haben sie gemeinsam mit Uwe Bärecke von TV 38 und der Seniorenredaktion die Grobplanung der Foto- und Videoinhalte erstellt und den Teilnehmerkreis zusammengestellt. Ende April trafen sich dann alle zum Auftakt im BIZ.

Erste Videoschulung im Mai


Gemeinsam wurden schließlich die Themen ausgearbeitet und Aufgaben verteilt. In der ersten Maiwoche stand schließlich die erste Videoschulung an, um den Geflüchteten den Umgang mit der Videokamera zu zeigen. Mit Unterstützung der Seniorenredaktion ging es dann „nach draußen“, um die ersten Aufnahmen zu machen. Es entstanden Aufnahmen im direkten Umfeld der Teilnehmer. Sie erzählen von Menschen und Einrichtungen die den Flüchtlingen in der Zeit des Ankommens geholfen und unterstützt haben.


Die Teilnehmer bei der Schulung. Foto:


„Ein Dankeschön an Wolfenbüttel"


Nun war zwar das Rohmaterial vorhanden, dies musste aber noch geschnitten werden. Wie das geht, vermittelte Uwe Bärecke den Projektteilnehmern Mitte Mai in einem Schnittkurs. Die Geflüchteten waren mit vollem Eifer bei der Sache. Die fertigen Filme, „Neu in Deutschland – ein Dankeschön an Wolfenbüttel“ und „Flüchtlinge sprechen über sich“, werden am 23. Juni 2017 und 4. Juli 2017 auf TV38 gezeigt. „Alle Teilnehmer sind hoch motiviert, weiterzumachen. Es gibt noch viele Ideen für weitere Filme“, erzählt Mustafa Eser.


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