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Finnische Gäste der Partnerstadt erkundeten Schöningen


Bürgermeister Henry Bäsecke (2.v.li.) und Ratsfrau Elke Stern (re.) gaben Einblicke in die bewegte Geschichte der Stadt und präsentierten die vom Verkehrsverein ehrenamtlich betriebene Tourist-Information in den Räumen des ehemaligen Gefängnisses. Foto: Stadt Schöningen
Bürgermeister Henry Bäsecke (2.v.li.) und Ratsfrau Elke Stern (re.) gaben Einblicke in die bewegte Geschichte der Stadt und präsentierten die vom Verkehrsverein ehrenamtlich betriebene Tourist-Information in den Räumen des ehemaligen Gefängnisses. Foto: Stadt Schöningen

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18.10.2017

Schöningen, 16. Oktober 2017. Seit 17 Jahren währt sie bereits, die Städtepartnerschaft zwischen Schöningen und der finnischen Industriestadt Outokumpu. Gegenseitige Besuche gehören regelmäßig zur Tradition.


Vom 9. bis 13. Oktober besuchte nun eine Delegation aus Finnland die Stadt der Speere. Besonders herzlich war der Empfang im Schöninger Rathaus. Vertreter des Rates, der Vereine und der Verwaltung begrüßten den Stadtdirektor Pekka Hyvönen und seine Frau Rauni, Ilkka Hiltunen, Mitglied des Vorstandes des Rates Outokumpu, Matti Honkavaara, Ratsmitglied und Vorsitzender des Finnisch-Deutschen Vereins Outokumpu, Hanne Partanen, 1. stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes des Rates, und Toivo Rissanen, stellvertretender Vorsitzender des Finnisch-Deutschen Vereins Outokumpu.

17 Jahre Städtepartnerschaft – das habe Früchte getragen, so Stadtdirektor Hyvönen. Diese Freundschaft werde nicht nur durch Räte und Verwaltungen getragen, sondern auch durch Ehrenamtliche, die sie mit Leben füllen. So werden beispielsweise noch im Oktober dieses Jahres wieder Gymnasiasten aus Outokumpu als Austauschschüler am Anna-Sophianeum zu Gast sein, berichtete er im Rahmen des Empfanges.

Stählerne Verbundenheit


Als Zeichen der Verbundenheit überreichte er Bürgermeister Henry Bäsecke eine in Outokumpu geschmiedete Schale aus Edelstahl, bei deren Herstellung deutscher und finnischer Stahl gleichermaßen verwendet wurde.

Über die wechselhafte Geschichte Finnlands, das am 6. Dezember dieses Jahres den 100. Unabhängigkeitstag feiert, referierte Matti Honkavaara. Dabei betrachtete er auch die wechselhaften Beziehungen seiner Heimat zu Deutschland.

Am Folgetag ging es für die Gäste ins paläon, das sich bei ihrem letzten Besuch noch im Rohbau befand. Sonder- und Dauerausstellung sowie die altpaläolithisch gestaltete Außenanlage begeisterten. Es folgte ein Besuch des Grenzdenkmals Hötensleben und der Klosteranlage St. Lorenz. Auch der Besuch des Badezentrums stand auf dem Programm. Hier berichtete Frauke Hilal, Stadt Schöningen, von der energetischen Sanierung des Bades und den technischen Besonderheiten.

Treffen mit Stephan Weil


Tag Nr. 3 führte zu einer Besichtigung des Kraftwerkes Buschhaus, zu der die Geschäftsführung des Helmstedter Reviers eingeladen hatte. Nach der anschließenden Stadtführung nutzten die Gäste die Gelegenheit, den Ministerpräsidenten Stephan Weil im Rahmen eines Wahlkampftermins im Schöninger Schloss kennen zu lernen.

Der letzte Tag des Besuches führte nach Wolfsburg. Von dort aus startete die Besichtigung des Volkswagenwerkes. Die Dimensionen und die Abläufe der Produktion beeindruckten die Gäste sehr.

Das Programm begleitet haben die in Braunschweig lebenden Otso Haahtela und seine Frau Heide, die die Städtepartnerschaft vor 17 Jahren anbahnten und sie heute in ihrer Funktion als Gründer der Deutsch-Finnische Gesellschaft Braunschweig (seit 1978) aktiv pflegen. Gernrichteten sie am 12. Oktober in ihrem Haus in Braunschweig den Abschiedsabend für die Gäste und die Gastfamilien aus.

Herzlich war am Folgemorgen vor der Abreise die Einladung von Stadtdirektor Pekka Hyvönnen. „Ich hoffe, Sie bald in Outokumpu begrüßen zu dürfen“.


Empfang im Schöninger Rathaus: v. li.: Markus Sobotta, Vorsitzender des Rates der Stadt Schöningen, Otso Haahtela, Deutsch-Finnische Gesellschaft Braunschweig, Ilkka Hiltunen, Mitglied des Vorstandes des Rates Outokumpu, Pekka Hyvönen, Stadtdirektor Outokumpu, Rauni Hyvönen, Matti Honkavaara, Ratsmitglied und Vorsitzender des Finnisch-Deutschen Vereins Outokumpu, Hanne Partanen, 1. stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes des Rates, Bürgermeister Henry Bäsecke, Heide Haahtela, Deutsch-Finnische Gesellschaft Braunschweig, Toivo Rissanen, Stellvertretender Vorsitzender des Finnisch- Deutschen Vereins Outokumpu. Foto:


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