Braunschweig

Fitness- und Gesundheits-Apps: Leistungsdruck oder Leistungsglück?



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09.03.2016


Braunschweig. Fitness- und Gesundheits-Apps sind kleine Programme auf dem Handy. Sie ermöglichen es den Nutzern, ihre Leistungsfähigkeit zu steigern und ihren Gesundheitszustand zu kontrollieren und zu dokumentieren. Braunschweiger Studenten des Masterstudiengangs Kultur der technisch-wissenschaftlichen Welt laden in Kooperation mit dem Haus der Wissenschaft am Dienstag, 15. März 2016, um 18 Uhr zu einer kritischen Diskussion ein. Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren über den Nutzen und die Gefahren dieser umfassenden Handyfunktionen.

Ob Kalorienzähler, Pollenflugvorhersage oder Schrittzähler – moderne Fitness-Apps für das Handy sind auf dem Vormarsch. Längst hat sich das Smartphone vom einfachen Telefon zu einem wahren Alleskönner entwickelt. Über Rezeptvorschläge und Trainingspläne bis hin zur Aufzeichnung von Schlafverhalten, Herzfrequenz oder Laufstrecken erfüllen Fitness- und Gesundheits-Apps zahlreiche Funktionen. Das kommt dem steigenden Gesundheitsbewusstsein der Menschen zugute. Im Zeitalter der Digitalisierung sind die gewünschten Informationen und das Wissen für jeden verfügbar. Doch wie sieht dieses Zusammenleben von Mensch und Technik im Alltag aus? Beeinflussen Fitness- und Gesundheits-Apps die gesamte Lebensplanung ihrer Nutzer? Welche Vorteile hat diese neue Form der Leistungskontrolle – und welche Risiken?

Diese Fragen diskutiert Johannes Kaufmann von der Braunschweiger Zeitung am 15. März 2016 mit dem Braunschweiger Publikum und folgenden Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft:

· Dr. Christoph Dockweiler
Universität Bielefeld, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften

· Dr. Petra Sandhagen
Technische Universität Braunschweig, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Institut für Psychologie und Dekanatsgeschäftsführung am Institut für Psychologie der Stiftung Universität Hildesheim

· Dr. Nils Hellrung
Gründer und Geschäftsführer der symeda GmbH sowie Vorsitzender des Beirates von eHealth.Niedersachsen


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