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Flüchtlingssituation entspannt sich



Helmstedt

Flüchtlingssituation entspannt sich


Symbolbild Foto: Anke Donner
Symbolbild Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner)

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Helmstedt. Im Rahmen der ersten Integrationskonferenz im Landkreis Helmstedt im April diesen Jahres wurden sechs Arbeitsgruppen eingesetzt. Diese arbeiten seitdem intensiv in den Bereichen Sprachförderung, Interkulturelle Öffnung & Willkommenskultur, Bildung, Arbeit & Wirtschaft, Gesundheit & Soziales sowie Kultur, Freizeit & Sport an einem Integrationspolitischen Handlungskonzept.

Mit diesem Papier sollen unter Einbeziehung von Behörden, Politik, Institutionen, Vereinen, Hilfsorganisationen und Ehrenamtlichen die Rahmenbedingungen für die Integrationsarbeit im Landkreis Helmstedt festgelegt werden. Zunächst wird ein Teilkonzept angestrebt, das als erste Arbeitsgrundlage dienen soll. Das abschließende Handlungskonzept soll dann im Herbst diesen Jahres fertiggestellt werden.


Derweil hat sich die Lage bei der Unterbringung der Flüchtlinge aktuell entspannt, da die Zuweisungen aufgrund deutlich geringerer Flüchtlingszahlen zurückgehen. Daher besteht derzeit weder seitens des Landkreises noch seitens der kreisangehörigen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden das Erfordernis Flüchtlinge beziehungsweise Asylbewerber in einer der ehemaligen Notunterkünfte unterzubringen. Der Betrieb der letzten in Amtshilfe für das Land betriebenen Notunterkunft in Büddenstedt, wurde mit Ablauf des 31.03.2016 eingestellt.

Aktuell sind alle Flüchtlinge im Landkreis Helmstedt registriert. Allerdings haben mehr als die Hälfte von ihnen bis heute keinen formellen Asylantrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gestellt.

Derzeit kann kaum verlässlich prognostiziert werden, wie sich die Flüchtlingssituation weiterentwickeln wird. Sollte es wieder zu einem erhöhten Flüchtlingszulauf kommen, ist der Landkreis Helmstedt gewappnet. Mit den Erfahrungen aus der „Notsituation“ ab Oktober 2015 könnte der Betrieb von Notunterkünften erforderlichenfalls kurzfristig wieder anlaufen.

Das Hauptaugenmerk liegt nunmehr auf der Integration derjenigen Flüchtlinge, die in Deutschland und im Landkreis Helmstedt verbleiben.


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