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Fortsetzung des Helmstedter Uni-Kinos: „Trotz alledem!“



Helmstedt

Fortsetzung des Helmstedter Uni-Kinos: „Trotz alledem!“


Symbolbild: Nick Wenkel
Symbolbild: Nick Wenkel Foto: regionalHeute.de

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Helmstedt. Das Helmstedter Uni-Kino zeigt nach Informationen der Stadt zum Thema der diesjährigen Helmstedter Universitätstage „Revolution! – Verehrt- Verhasst – Vergessen“ unter anderem Filme über das Leben und Wirken Karl Liebknechts.



Nachdem der erster Teil der Filmbiografie „Solange Leben in mir ist“ auf Zuspruch bei den Zuschauern gestoßen ist, wird am Mittwoch, 1. August, 18 Uhr, im Helmstedter Roxy Kino der zweite Teil „Trotz alledem!“ der DEFA-Produktion von Günter Reisch aus dem Jahr 1971/1972 gezeigt. Im Anschluss findet eine Diskussion mit dem Filmkritiker Dr. Claus Löser aus Berlin und dem Publikum statt. Das Gespräch moderiert Dr. Kai Langer, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt.

Die Helmstedter Uni-Kino-Reihe wird in Kooperation mit den Helmstedter Kinobetreibern und der DEFA-Stiftung Berlin durchgeführt. Der Eintritt ist frei. Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter Telefon 05351-17-2500 oder info@universitaetstage.de.


Zum Inhalt:



Trotz alledem!

An den Film "Solange Leben in mir ist" anknüpfend, wird der Kampf Karl Liebknechts von seiner Entlassung aus dem Gefängnis am 23. Oktober 1918 bis zu seiner Ermordung am

15. Januar 1919 geschildert. Während weite Teile des Proletariats dem in Berlin eintreffenden Liebknecht einen triumphalen Erfolg bereitete, mobilisiert das Kaiserreich seine letzten Kriegsreserven. Ebert will die Abdankung des Kaisers, um die Revolution zu verhindern, Liebknecht will die Arbeiterklasse zur Revolution führen. Am 9. November ruft er vom Schloß die sozialistische Republik Deutschland aus. Auch die Konterrevolution formiert sich, des Kaisers Generäle in Einheit mit der rechten Sozialdemokratie. Erste Angriffe auf die junge Republik werden zurück-geschlagen. Dem Sozialdemokraten Noske wird der Oberbefehl übertragen, und im Januar kämpfen Freicorpstruppen und Revolutionäre in Berlin. Der Riss, der durch viele Familien geht, wird an der fiktiven Arbeiterfamilie Schreiner demonstriert. Während der Vater auf Seiten der Noske-Truppen kämpft, sind seine Kinder Käthe und Kulle auf der Seite der Revolutionäre.


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