Frauen im geteilten Deutschland - Neue Ausstellung im Bürger Museum

Im Vorfeld gibt es einen Vortrag mit der Kuratorin der Ausstellung, Clara Marz.

Kuratorin Clara Marz, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, vor der Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“.
Kuratorin Clara Marz, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, vor der Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“. | Foto: Bundesstiftung Aufarbeitung

Wolfenbüttel. Die Kuratorin Carla Marz spricht in einem Vortrag über die neue Sonderausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ im Bürger Museum Wolfenbüttel. Darüber informiert das Museum Wolfenbüttel in einer Pressemitteilung.



Seit über drei Jahrzehnten ist die deutsche Teilung Geschichte. Dennoch begegne man immer noch vielen Klischees, die Frauen aus Ost- und Westdeutschland zugeschrieben würden. Die Liste der Zuschreibungen sei lang. Obwohl sie sich teilweise grotesk widersprechen würden, zeugten sie doch alle von der Überzeugung, man wisse genau, wie DIE Ostfrau und DIE Westfrau eigentlich ticken. Vor allem eines scheine klar zu sein: Eigentlich „ticken“ sie alle gleich, aber im Vergleich zum anderen Teil Deutschlands sehr unterschiedlich.

Was ist dran an den Vorurteilen?


Woher kommen diese Zuschreibungen? Und was ist an ihnen dran? Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die vom 15. Januar bis 4. Oktober 2026 im Bürger Museum Wolfenbüttel zu sehen ist.

Deutsch-deutsche Lebenswirklichkeiten


Die Kuratorin Clara Marz, Projektmanagerin im Bereich Jahresausstellungen und Kommunismusgeschichte der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, spricht am Mittwoch, 14. Januar, um 17 Uhr im Bürger Museum über die Entstehung der 20 Ausstellungstafeln und das Anliegen, die vielfältigen Erfahrungen von Frauen sichtbar zu machen und deren deutsch-deutsche Lebenswirklichkeiten mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu betrachten.