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Freiwilligenagentur aus Braunschweig will Sprache durch Ehrenamt vermitteln



Braunschweig

Freiwilligenagentur will mit Sprache durch Ehrenamt vermitteln

Mit dem Projekt „Sprechen Sie Deutsch? - Sprechen Sie Deutsch!“ will die Freiwilligenagentur Jugend – Soziales – Sport e.V. Braunschweig über das Ehrenamt Nicht-Muttersprachlern die deutsche Spracher besser vermitteln

Stephan Gerhardt und Steffi Elina Bischoff wollen die deutsche Sprache per Ehrenamt vermitteln.
Stephan Gerhardt und Steffi Elina Bischoff wollen die deutsche Sprache per Ehrenamt vermitteln. Foto: Freiwilligenagentur Jugend – Soziales – Sport e.V.

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Braunschweig. Sprache ist eine wichtige Säule der Integration. Daher startet die Freiwilligenagentur Jugend – Soziales – Sport e.V. Braunschweig ein neues Projekt: „Sprechen Sie Deutsch? - Sprechen Sie Deutsch!“ – ein Projekt in dem die Teilnehmer durch freiwillige Tätigkeiten die deutsche Sprache aktiv anwenden, und so verbessern und festigen können. Über das neue Projekt berichtet die Agentur in einer Pressemitteilung.



„Unser Projekt soll eine Brücke schlagen zwischen Integration durch Sprache und Integration durch freiwillige Tätigkeiten“, erklärt Steffi Elina Bischoff von der Freiwilligenagentur die neue Initiative. Stephan Gehrhardt, ebenfalls Projektkoordinator bei der Freiwilligenagentur ergänzt: „Dabei profitieren beide Seiten: die Teilnehmer*innen bekommen eine Gelegenheit, die erlernte deutsche Sprache auch praktisch anzuwenden, und die beteiligten Institutionen erhalten Zugang zu einer neuen Gruppe von Ehrenamtlichen.“

Personen, die neu in Deutschland sind und die deutsche Sprache verbessern möchten, könnten sich einfach bei der Freiwilligenagentur Braunschweig melden. Dann würden in einem Erstgespräch werden dann wichtige Fragen zum weiteren Vorgehen geklärt. Dabei ginge es dann etwa um die eigenen Ziele, welcher Tätigkeit man nachginge oder wie die Person in der Initiative aktiv werden wolle.

Hilfe auf dem Weg ins Ehrenamt


Danach helfe die Freiwilligenagentur den Teilnehmern dabei, eine passende Einsatzstelle zu finden. Um die ehrenamtlich Engagierten zu unterstützen, würde es ein wöchentliches Treffen mit dem Fokus auf sprachliche Barrieren und Probleme geben, die sogenannten „Sprachgut-Treffen“. Bei den Treffen würden unbekannte Wörter besprochen, man tausche sich mit anderen aus und lerne, freier zu sprechen. Außerdem gebe es Exkursionen und Veranstaltungen, die dabei helfen sollten, mehr über das Thema „freiwillige Tätigkeiten im Rahmen eines Ehrenamtes“ zu erfahren.

„Das Projekt ist ein weiterer Baustein um bisher leider unterrepräsentierte Gruppen für ein Ehrenamt zu begeistern und zu vermitteln. Die Freiwilligenagentur leistet damit einen weiteren Beitrag zur Inklusion“, zeigt sich der Vorsitzende des Freiwilligenagentur Falk Hensel begeistert.
Institutionen könnten jederzeit mehr über das Projekt erfahren und sich beteiligen. Hier kann einfach Kontakt zum Projektteam aufgenommen werden.

Außerdem würde es am 13. April um 15:30 Uhr eine Online-Kick-off-Veranstaltung für Institutionen geben, in der die Projektkoordinatoren das Konzept und den Ablauf vorstellen. Dafür sei jedoch eine Anmeldung erforderlich. Am 21. April folge dann eine ähnliche Veranstaltung für Interessierte.


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