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Fridolin ist wieder da und trotzt mit "Daunenjacke" dem Winter

von Eva Sorembik


Fridolin ist wieder zurück. Foto: NABU
Fridolin ist wieder zurück. Foto: NABU

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26.02.2018

Leiferde. Seit einigen Tage ist Fridolin wieder in seinem Nest am Nabu-Artenschutzzentrum zuhause. Zur Zeit noch alleine, wie Bärbel Rogoschik vom NABU-Artenschutzzentrum auf Nachfrage von regionalHeute.de bestätigte.



Seit Jahren hält der Storch dem Nest in Leiferde die Treue. Seit drei Jahren zusammen mit seiner Storchdame Friederike. Doch sie ist noch nicht in Leiferde angekommen, so Rogoschik, die die Störche tagtäglich in ihrem Nest beobachtet.

Auch wenn Fridolin und Friederike seit drei Jahren ein gemeinsames Nest in Leiferde haben, die große Liebe sei es nicht, so die Leiterin des Nabu-Artenschutzzentrums. Bevor Fridolin und Friederike ein Paar wurden, war der Storchmann mit Frida liiert, doch diese kam irgendwann nicht mehr nach Leiferde zurück, erinnert sich Rogoschik. Eine Chance, die Friederike nutzte. Schließlich habe sie bereits vorher versucht, Fridolin für sich zu erobern. Aber gegen Frida hatte sie damals keine Chance, erinnerte sich Rogoschik.

Mit der Ankunft seiner Friederike rechne man in den kommenden Tagen. Es sei normal, dass der männliche Storch einige Stunden oder gar Wochen vor dem Weibchen ankommt und vor ihrer Ankunft bereits mit dem Nestbau beginne. Dass Fridolin bereits im Februar seien Rückweg nach Leiferde angetreten habe, sei ebenfalls nicht umgewöhnliches, so Rogoschik. Sie habe beobachtet, dass die Störche jedes Jahr etwas früher zurückkehren würden.

Mit "Daunenjacke" gerüstet


Die aktuell noch vorherrschende Kälte sei für Fridolin kein Problem, so die die Leiterin des Artenschutzzentrums, schließlich sei er mit seiner "Daunenjacke" auch für winterliche Temperaturen gerüstet. Etwas problematischer hingegen gestalte sich die Futtersuche bei der Kälte. Es gebe noch wenig Insekten, doch Mäuse würden eine gute Alternative bieten. Zwar müssen die Störche dann bei der Nahrungssuche etwas weiter fliegen, doch verhungern würden sie auch bei winterlichen Wetter nicht.

Insgesamt seien schon mehrere Störche in den Landkreis zurückgekehrt, in Rentlinge, Hülperode, Triangel, Ausbüttel und Adenbeck wurden bereits welche gesichtet.

Storchencam


Hier kann jeder beobachte, ob Friederike zurück ist.
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