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Frist für Antragsstellung läuft bis zum 16. August


Symbolfoto: Marc Angerstein Foto: Marc Angerstein

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04.08.2017

Goslar. Die vom Landkreis und den kreisangehörigen Kommunen initiierte Spendenaktion für die Geschädigten des Hochwassers läuft inzwischen seit einer Woche. Bisher sind rund 60.000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen, die schnellstmöglich an die Geschädigten der Hochwasserkatastrophe verteilt werden sollen.



Festgelegte Kriterien regeln, wie das Geld zügig an die Betroffenenausgezahlt wird. Neben einem Sofortgeld, dass alle Bürgerinnen und Bürger erhalten, die einen Schaden erlitten und einen entsprechenden Antrag gestellt haben, erfolgt die weitere Verteilung der Gelder nach einem Punktesystem, das sich am Ausmaß der entstandenen Schäden orientiert. Zudem sollen auch besondere Härtefälle berücksichtigt werden.

Die Antragsstellung erfolgt unbürokratisch und ist ab sofort auch digital über die Internetseite des Landkreises Goslar (www.landkreis-goslar.de) möglich. Die Frist für die Antragsstellung läuft bis zum 16. August 2017. Für die Antragssteller wurde zusätzlich ein Spendentelefon eingerichtet. Erreichbar ist die Hotline mit der Nummer (05321) 311-3155 montags bis donnerstags von 7.30 bis 12 Uhr sowie von 12.30 bis 16 Uhr beziehungsweise donnerstags bis 17 Uhr. Freitags ist das Telefon von 9 bis 12 Uhr besetzt.

Landrat Thomas Brych und die Bürgermeister der Kommunen hoffen, dass bis zum Ende der Antragsfrist noch weitere Spendengelder zusammenkommen. „Ich habe mir am Mittwoch ein Bild in Rhüden machen können. Dort – wie auch in vielen weiteren Orten - stehen zahlreiche Anwohner vor den Trümmern ihrer Existenz. Aus diesem Grund sind wir auch weiterhin auf die Spenden- und Hilfsbereitschaft unserer Bürgerinnen und Bürger angewiesen“, appelliert Landrat Thomas Brych an die Spendenbereitschaft der Bevölkerung.

Das Spendenkonto mit dem Namen „Hochwasser 2017 LK GS“ bei der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine steht weiterhin für Spenden offen. Der Vorstand der Goslarer Kreisverwaltung als auch die Bürgermeister der kreisangehörigen Kommunen verbürgen sich dafür, dass die Spendengelder nur für die Unterstützung der Betroffenen ausgegeben werden.
Kontodaten: IBAN: DE 98 268 500 01 00 96 66 9999


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