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Braunschweig: Frühe Hilfen künftig auch im Online-Format



Braunschweig

Frühe Hilfen künftig auch im Online-Format

Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie erweitert sein Beratungsangebot.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Braunschweig. Der Willkommensbesuch für Eltern von Neugeborenen, bei dem pädagogische Fachkräfte Familien besuchen, ein kleines Präsent überbringen und mit Rat und Tat bei Fragen rund ums Kind zur Seite stehen, kann coronabedingt derzeit nicht in physischer Präsenz erfolgen. Deshalb wird dieses Angebot um einen Gruppen-Videotreff ergänzt. Im Bedarfsfall kann das Online-Format auch individuell gebucht werden. Über das Alternativangebot des Willkommensbesuchs werden die jungen Eltern brieflich mit weiteren Details informiert (Zeiten des Videotreffs, Zugangsdaten). Dies teilt die Stadt Braunschweig mit.



Darüber hinaus werde das Angebot "Café Kinderwagen", das ebenfalls wegen der Pandemie ausgesetzt ist, durch eine Onlinevariante "Café Kinderwagen-to-go" bis zunächst Jahresende ergänzt. Fachkräfte der Frühen Hilfen würden in lockerer Atmosphäre Eltern-Baby-Treffs zum Austausch, zur Beratung und Hilfestellung anbieten, einstweilen nicht in den Stadtteilen, sondern online. Für die Umsetzung dieser Idee habe das Haus der Familie GmbHgewonnen werden können. Das Angebot finde immer dienstags von 10 Uhr bis 11.45 Uhr statt. Der Zugangslink lautet www.hdf-bs.de/SHC60ZO.

Jugendämter leisten mehr



Braunschweigs Stadträtin für Soziales, Schule, Gesundheit und Jugend, Frau Dr. Christine Arbogast: "In der aktuellen Corona-Situation richtet sich die Aufmerksamkeit stark auf die institutionellen frühkindlichen und schulischen Bildungs- und Betreuungsangebote wie Kitas und Schulen. Die Jugendämter in Deutschland leisten aber weitaus mehr, um Familien, Kinder und Jugendliche gezielt zu unterstützen. Gerade in Zeiten einer Pandemie kann dieses vielfältige Leistungsangebot, auch unseres Braunschweiger Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie den vielen Familien, aber auch den Kindern und Jugendlichen wichtige Unterstützungsleistungen anbieten und vielfältige Angebote machen, die helfen diese Krise gut zu meistern."

Der Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie, Martin Albinus, ergänzt: "Ich bin froh, dass wir in diesen schwierigen Zeiten mit diesen zwei Onlineformaten echte Kommunikationsalternativen anbieten können. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je mit Familien im Dialog zu bleiben und sie bei all den Fragen rund um die Geburt und das Familienleben danach zu unterstützen und gut beraten zu können". Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie beteilige sich mit dem Angebot an der bundesweiten Aktion "Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt", zu der jetzt Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in Berlin den Startschuss gab. Die Jugendämter wollen in ganz Deutschland einmal mehr deutlich machen, wie groß der Schutzschirm ist, den sie für Kinder, Jugendliche und Familien aufspannen, gerade auch in der Corona-Pandemie.


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