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Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt setzt sich fort



Peine

Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt setzt sich fort


Die Arbeitslosenzahlen sind im April gesunken. Foto: Frederick Becker
Die Arbeitslosenzahlen sind im April gesunken. Foto: Frederick Becker Foto: Frederick Becker

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Peine. Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt hält im April weiter an. In Peine lag die Zahl der Arbeitslosen mit 3.577 bei 5,1 Prozent. Damit ist die Arbeitslosenzahl im April saisonal weiter um 61 Personen beziehungsweise 1,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat gesunken. Dies teilte die Agentur für Arbeit am Freitag mit.











„Wie erwartet hat sich die saisontypische Arbeitskräftenachfrage auf den Arbeitsmarkt noch weiter ausgewirkt. Die Personalnachfrage ist allerdings durch die Osterferienzeit zurückgegangen“, erklärte Evelyne Beger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hildesheim.



Im Berichtsmonat waren 12.588 Frauen und Männer im Arbeitsagenturbezirk Hildesheim arbeitslos gemeldet. Das sind 323 (-2,5 Prozent) weniger als im März und 605 (-4,6Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent gesunken (Vorjahresmonat 6,1Prozent). Bei nahezu allen Personengruppen kam es im Vergleich zum Vormonat zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit. Von den aktuellen Entwicklungen profitierten insbesondere die Männer. Hier sank die Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat um 3,2 Prozent auf 7.059 Personen. Auch bei den Ausländern sank die Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich um -2,9 Prozent auf 2.893 Personen.

Im Landkreis Peine sei der Rückgang gegenüber dem übrigen Agenturbezirk der Arbeitslosigkeit etwas schwächer ausgefallen, so Berger.

Arbeitskräftenachfrage









Die Nachfrage nach Personal lag im April unter dem Vormonat und unter dem Vorjahresmonat. Im Arbeitsagenturbezirk Hildesheim wurden 718 neu zu besetzende Stellen gemeldet, das sind 134 weniger als im Vormonat (-15,7Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat war bei den Stellenzugängen ein Minus von 28,5Prozent zu verzeichnen (286 Stellen). Seit Jahresbeginn wurden 3.183 neue Stellen gemeldet (-17,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Besonders in den Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens, des verarbeitenden Gewerbes und des Baugewerbes wurden neue Mitarbeiter gesucht.






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