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Führerscheinstelle: Termine werden nur noch online vergeben



Goslar

Führerscheinstelle: Termine werden nur noch online vergeben

Im Rahmen der Corona-Pandemie hatte auch die Führerscheinstelle der Kreisverwaltung auf Vorsprache nach vorheriger telefonischer Terminreservierung umgestellt. Aus der Pandemiebedingten Not soll nun eine Dauerlösung werden.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Goslar. Ab kommenden Montag, 8. Februar, können Termine in der Führerscheinstelle des Landkreises Goslar nur noch nach vorheriger Online-Terminreservierung wahrgenommen werden. Im Rahmen der Corona-Pandemie hatte auch die Führerscheinstelle der Kreisverwaltung auf Vorsprache nach vorheriger telefonischer Terminreservierung umgestellt. Nach nunmehr fast einem Jahr Erfahrung kann das Fazit gezogen werden, dass der überwiegende Teil der Kunden diese Umstellung begrüßt und sehr positiv bewertet. Aus diesem Grund soll aus der „Pandemie bedingten“ Not- nun eine Dauerlösung werden. Dies teilt der Landkreis Goslar in einer Pressemitteilung mit.



Um unabhängig von Tageszeiten oder telefonischer Erreichbarkeit Termine buchen zu können, wird ab nächster Woche von der bisherigen telefonischen auf Online-Terminvereinbarung umgestellt. Für sämtliche Anliegen, die in der Führerscheinstelle erledigt werden können und bei denen eine persönliche Vorsprache notwendig ist, kann über die Homepage des Landkreises Goslar www.landkreis-goslar.de unter der Rubrik „Auto & Verkehr“ ab sofort ein Online-Termin reserviert werden.

Erste Kreisrätin Regine Breyther sehe in der Umstellung ausschließlich positive Aspekte: „Die letzten Monate haben deutlich gezeigt, dass auch der öffentliche Dienst Nachholbedarf bei der Digitalisierung hat. Die Pandemie hat viele Behörden gezwungen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, von denen einige durchaus auch positive Aspekte haben und bei den Kunden sehr gut ankommen. Die Umstellung auf Online-Termine in der Führerscheinstelle erspart nicht nur Wartezeiten, sondern ermöglicht eine jederzeitige Terminreservierung bequem von zu Hause oder über mobile Endgeräte, also quasi -24/7-“, so der für das Straßenverkehrsamt zuständige Verwaltungsvorstand.

Darüber hinaus stehe in der Führerscheinstelle ein großer personeller Umbruch bevor. Wegen Schwangerschaft und Ruhestand mussten beziehungsweise müssen in den nächsten Monaten alle vier Sachbearbeitungsstellen neu besetzt werden. Aufgrund des Verlusts an zum Teil jahrzehntelanger Erfahrung und der erforderlichen Einarbeitung der neuen Beschäftigten sei vorerst davon auszugehen, dass die bisherigen Bearbeitungsstandards nicht gehalten werden und es zu längeren Bearbeitungszeiten kommen könne.


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