Goslar

Führung auf dem Burgberg mit Harzsagenhalle


Historisch, abwechslungsreich und informativ -  so könne man die ,,Führung auf dem historischen Burgberg“ beschreiben. Foto: Stadt Bad Harzburg
Historisch, abwechslungsreich und informativ - so könne man die ,,Führung auf dem historischen Burgberg“ beschreiben. Foto: Stadt Bad Harzburg Foto: Stadt Bad Harzburg

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11.04.2018

Bad Harzburg. Historisch, abwechslungsreich und informativ - so kann man die ,,Führung auf dem historischen Burgberg“ beschreiben, berichtet die Stadt Bad Harzburg. Wichtiger Bestandteil der Führung sei eine Besichtigung der Harzsagenhalle. Die nächste Tour in diesem Jahr finde am Samstag, 21. April, statt.


Treffpunkt für die zirka zweistündige Tour mit Wanderführer Reinhard Vierke ist um 11 Uhr an der Bergstation der Burgberg-Seilbahn. Die Kosten für die Führung betragen 5 Euro. Gästekarten-Inhaber und Besitzer einer Bad HarzburgCard zahlen nur 3 Euro.

Schon am Treffpunkt der historischen Burgbergführung beeindrucke die mächtige Burgmauer der Harzburg. Wanderführer Reinhard Vierke stimme die Teilnehmer bereits hier auf das Kommende ein. Nach nur wenigen Metern werde die erste Station erreicht, der Sachsengott Krodo. Seine Geschichte und Symbolik sei einzigartig und umstritten zugleich. Durch den Burggraben, der keine nassen Füße bei den Wanderern verursache, werde das Kammertor erreicht. Dabei werde verraten, welchem sehr effizienten Zweck es diente.

Auf dem Plateau drehe sich alles um Heinrich IV, darunter Kindheit, Königtum und Strategie. "Wie war das mit den Sachsen, wieso kam es zu den Aufständen, was passierte auf dieser Burg, welche Rolle spielte der Sachsenberg oder gar der Burgbrunnen?" – alles Fragen die auf der Tour beantwortet werden. Von der Canossa-Säule biete sich meist ein weiter Blick ins nördliche Harzvorland. Hier werden die beiden Bedeutungen von „Canossa“ verdeutlicht und beschrieben, warum die Burg genau an dieser Stelle errichtet wurde.

Die Führung werde abgerundet durch eine Besichtigung der Harzsagenhalle mit Erzählungen der Sagen. Die Künstler Eduard und Franz Bergmann (Vater und Sohn) schufen von 1928 bis 1932 die Harzsagenhalle auf dem Gr. Burgberg in Bad Harzburg mit dem bekannten Harzsagen-Schrein. In 14 Bühnenbildern werde mit 125 Marmorfiguren und der jeweils ortstypischen Kulisse die Harzer Sagenwelt dargestellt. Reinhard Vierke entführt die Teilnehmer in die Harzer Sagenwelt.

Weitere Informationen


Weitere Informationen stehen unter www.die-harzburg.de zur Verfügung.


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