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Fünf e-ups! für die Gifhorner Kreisverwaltung



Fünf e-ups! für die Kreisverwaltung

Drei der E-Fahrzeuge wurden im Rahmen des Modellprojekts „Flotte electric“ für einen Zeitraum von drei Jahren zur Verfügung gestellt.

Dr. Thomas Walter (Erster Kreisrat, links) und Jochen Koslowski (Leitung Fachbereich Zentrale Dienste) präsentieren die neuen E-Fahrzeuge im Fuhrpark der Kreisverwaltung.
Dr. Thomas Walter (Erster Kreisrat, links) und Jochen Koslowski (Leitung Fachbereich Zentrale Dienste) präsentieren die neuen E-Fahrzeuge im Fuhrpark der Kreisverwaltung. Foto: Landkreis Gifhorn

Gifhorn. Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit würden für den Landkreis Gifhorn seit jeher im Fokus stehen. Dies gelte auch für die kreiseigenen Dienstwagen. Bereits in der Vergangenheit wurden unterschiedliche Antriebssysteme – etwa ein Auto mit sogenannter Schwung-Nutz-Technologie oder ein gasbetriebenes Fahrzeug für die Poststelle – genutzt. Nun hat der Landkreis Gifhorn seinen Fuhrpark gleich um fünf e-ups! von Volkswagen erweitert, die allesamt in den vergangenen zwei Monaten angeschafft wurden, berichtet die Kreisverwaltung am Mittwoch.



Drei der E-Fahrzeuge wurden im Rahmen des Modellprojekts „Flotte electric“ durch den Verein „Kommunen in der Metropolregion Hannover, Braunschweig, Göttingen und Wolfsburg e. V.“ als Leasingfahrzeuge für einen Zeitraum von drei Jahren zur Verfügung gestellt. Die beiden anderen e-ups! hat die Kreisverwaltung selbst erworben.

Vor dem Hintergrund der Endlichkeit fossiler Brennstoffe rückt das Thema E-Mobilität mehr und mehr in den Fokus. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung können bereits seit einiger Zeit für Dienstfahrten im Gifhorner Stadtgebiet auf E-Bikes zurückgreifen. Jetzt steht auch die Umstellung des eigenen Fuhrparks auf E-Mobilität ganz oben auf der Agenda. Der Umstieg von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor auf E-Mobilität stellt einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen dar.


Bewusst reine E-Autos angeschafft


Besonderes Augenmerk legte der Landkreis Gifhorn darauf, dass reine Elektro-Fahrzeuge beschafft werden. Denn im Vergleich mit Hybrid-Fahrzeugen weisen E-Autos eine deutlich bessere Energieausnutzung sowie eine bessere Öko-Bilanz auf. Auf die Anschaffung von Hybridfahrzeugen wurde daher bewusst verzichtet. Nachhaltig Handeln bedeutet aber auch, die Umstellung des Fuhrparks nach und nach zu realisieren. Unter Beachtung des Grundsatzes von Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit musterte die Kreisverwaltung zunächst ältere, am Ende ihrer Nutzungsdauer angelangte Klein-PKWs aus und ersetzte diese durch reine Elektro-Fahrzeuge.


E-Fahrzeuge erzeugen keine Abgase, sind ein Garant für weniger Lärm im Straßenverkehr sowie für Stadtfahrten und Kurzstrecken innerhalb des Landkreises Gifhorn bestens geeignet. Der Landkreis Gifhorn wird den eingeschlagenen Weg der Fuhrparkumstellung auf E-Mobilität auch künftig konsequent fortsetzen. Sobald der Markt ein differenziertes und vor allem bedarfsgerechtes Angebot bereithält, wird die Kreisverwaltung leichte oder auch schwere Nutzfahrzeuge auf Elektroantrieb umstellen. Hierbei ist aber zu berücksichtigen, dass es sich im kommunalen Sektor nahezu durchweg um Spezialfahrzeuge handelt, deren Marktdurchdringung hinsichtlich reiner E-Fahrzeuge noch nicht sonderlich weit vorangeschritten ist.


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