Sie sind hier: Region >

Für die Frühchen: Städtisches Klinikum Braunschweig strahlt in Lila



Braunschweig

Für die Frühchen: Städtisches Klinikum Braunschweig strahlt in Lila

Im Klinikum kommen jedes Jahr zirka 180 Kinder zu früh auf die Welt.

Seit 2008 wird mit der weltweiten Aktion „Purple for Preemies“ auf betroffene Kinder und deren Familien aufmerksam gemacht.
Seit 2008 wird mit der weltweiten Aktion „Purple for Preemies“ auf betroffene Kinder und deren Familien aufmerksam gemacht. Foto: Klinikum Braunschweig / Dennis Schulten

WhatsApp
facebook
Twitter
LinkedIn
E-Mail

Braunschweig. Im Perinatalzentrum des Städtischen Klinikum Braunschweig kommen jährlich zirka 2.200 Kinder zur Welt, darunter werden um die 60 Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm beziehungsweise rund 120 Kinder unter 2.000 Gramm intensivmedizinisch betreut. Zu diesem Anlass wird, unter dem Motto "Niemals getrennt", die Fassade der Celler Straße des Städtischen Klinikums Braunschweig zum Welt-Frühgeborenen-Tag am Mittwoch in Anlehnung an die Symbolfarbe für Frühgeborene in der Zeit von 16:00 bis 19:00 Uhr violett bestrahlt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Klinikums am Dienstag hervor.



Lesen Sie auch: Ein leuchtendes Zeichen für Frühchen am Mittwoch


Mit der sogenannten Aktion "Purple for Preemies" möchte das Städtische Klinikum Braunschweig auf alle betroffenen Kinder und deren Familien aufmerksam machen. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr, laut dem Klinikum, zirka 773.000 Kinder geboren, davon um die 60.000 zu früh. Demnach ist fast jedes elfte Neugeborene ein Frühchen. Damit bilden in Deutschland Frühgeborene die größte Patientengruppe unter Kindern.

Aufgrund der anhaltenden Pandemie sei der Zugang zu den neonatologischen Stationen, die für eine Versorgung der sensiblen kleinen Patienten zuständig sind, vielerorts eingeschränkt. Dennoch gelte es, die Eltern-Kind-Bindung maßgeblich zu unterstützen und zu fördern, damit die Eltern gestärkt mit ihrem Kind ins häusliche Umfeld entlassen werden können. Die Überlebenschancen der Frühgeborenen haben sich aber kontinuierlich verbessert: "Die Fortschritte in der Medizin machen es immer öfter möglich, dass Neugeborene den verfrühten Start ins Leben unbeschadet meistern“, so Dr. Jost Wigand Richter, Leiter der neonatologischen und pädiatrischen Intensivmedizin am Klinikum Braunschweig.


zum Newsfeed