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Fusion von Helmstedt und Büddenstedt wird vorangetrieben

von Christoph Böttcher


Für Helmstedt und Büddenstedt wird es langsam ernst. Foto: Stadt Helmstedt
Für Helmstedt und Büddenstedt wird es langsam ernst. Foto: Stadt Helmstedt Foto: Stadt Helmstedt

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25.01.2017

Helmstedt. Der Gesetzesentwurf zur Neubildung der Stadt Helmstedt wird in den Niedersächsischen Landtag eingebracht.



Der Zusammenschluss der Stadt Helmstedt und der Gemeinde Büddenstedt wurden bereits von den jeweiligen Räten in ihren Sitzungen am 13. September 2016 beschlos­sen. Am Dienstag entschied nun die Landesregierung, dass der Antrag in den Landtag eingebracht wird.

Ziel des Zusammenschlusses soll es sein, die "Stadt Helmstedt als Mittelzentrum zu erhalten und zu stärken. Öffentliche Dienstleistungserbringer wie die Agentur für Arbeit und das Finanzamt sollen so in der Stadt gehalten werden."Da weitere Helmstedter Einrichtungen, wie Schulen, Sporteinrichtungen und ähnliches bereits länger von den Bewohnern Büddenstedts genutzt würden, ist dies eine logische Folge. So wundert es auch nicht, dass bei frühzeitigen Informationsveranstaltungen,die Einwohnervor allem positiv reagierten. "Auch die beteiligten Kommunen haben keine Einwen­dungen erhoben, ebenso wenig die kommunalen Spitzenverbände oder Gewerkschaften." DerZusammenschluss soll helfen, die Haushalte zu entlasten, damit"der bestehenden Struktur trotz erheblicher Anstrengungen in keiner der beiden Kommu­nen ein Haushaltsausgleich erreicht werden konnte."

Nach Niedersächsischem Recht ist für die Zusammenlegung ein Gesetz nötig, da die zwei Kommunen aufgelöst werden, um dann eine neue Stadt zu bilden. Dies geschiehtaus Gründen der Rechtsklarheit.

https://regionalhelmstedt.de/helmstedt-und-bueddenstedt-fusionieren-was-aendert-sich/


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