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Geburtshilfe der Harzklinik zieht in neue Räumlichkeiten

von Nino Milizia


Von links: Oberärztin der Geburtshilfe Ute Lejon, Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, die leitende Hebamme  Susanne Teuteberg, Geschäftsführerin Adelheid May und Chefarzt der Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. Marek Hanslik freuen sich über die neuen Möglichkeiten. Foto: Nino Milizia
Von links: Oberärztin der Geburtshilfe Ute Lejon, Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, die leitende Hebamme Susanne Teuteberg, Geschäftsführerin Adelheid May und Chefarzt der Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. Marek Hanslik freuen sich über die neuen Möglichkeiten. Foto: Nino Milizia Foto: Nino Milizia

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03.11.2016

Goslar. Am heutigen Donnerstag präsentierte eine Delegation der Asklepios Harzkliniken in der Kösliner Straße die neuen Räumlichkeiten der Geburtshilfe. Oberbürgermeister Dr. Junk machte sich vor Ort ein persönliches Bild.



Nach knapp neun Monaten Umbauzeit und Investitionen von einer halben Million Euro wird die Geburtshilfe bis spätestens Ende November von dem ersten in den sanierten vierten Stock ziehen. Auf einer Fläche von 550 Quadratmetern werden in Zukunft zwei geräumige, hochmoderne Kreißsäle zur Verfügung stehen, die eine Aussicht auf den Harz und eine direkte Anbindung an Wochenstation und Überwachungsräume bieten. Auffällig sind die angestrahlten Deckenbilder (japanische Kirschblüten) und die Farb- und Lichtkompositionen, die eine beruhigende Wirkung auf die gebärenden Frauen haben sollen.

Oberbürgermeister Junk sprach aus eigener Erfahrung


Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, zeigte sich beeindruckt: "Ich freue mich über die neuen Kreißsäle. Ein weiterer Beweis, dass in Goslar wieder mehr Kinder geboren werden und wir Geburtsstationen brauchen. Für Familien ist es nämlich wichtig, dass sie vor Ort gut versorgt sind. Meine eigene Familie fühlte sich hier jedenfalls gut aufgehoben." Zwei von Junks vier Kindern erblickten genau in dieser Klinik in Goslar das Licht der Welt.


Dr. Marek Hanslik zeigte sich glücklich über die neuen Voraussetzungen. Foto: Nino Milizia



Adelheid May, Geschäftsführerin der Asklepios Harzkliniken GmbH sagte nicht ohne Stolz: "Wir freuen uns, dass wir für die werdenden Mütter und Väter mit unseren neuen Kreißsälen und unserer gesamten Geburtshilfe noch attraktiver werden." Dr. med. Marek Hanslik, Chefarzt der Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe fügte an: "Die Geburt ist ein einzigartiges Erlebnis, bei dem sich Eltern und Kind wohl und sicher fühlen sollen. Mit der noch moderneren Ausstattung und in dem besonderen Ambiente sind dafür nun noch bessere Voraussetzungen geschaffen."

Ein neues Gesamtkonzept soll die Entbindung noch angenehmer gestalten


Zum neuen Konzept gehörten nun seperate Räume zur Überwachung der Neugeborenen, ein Entspannungsbad mit beleuchtetem Deckenbild und ein Gebärhocker. Auch ein Überwachungsraum für CTG-Kontrollen sei nun verfügbar. Zu den Angeboten zählten nun Akupunktur, Aromabäder und Homöopathie. Die Oberärztin Ute Lejon betonte: " Eine familienorientierte, ganzheitliche und individuelle Geburtshilfe ist uns wichtig.

Nach Angaben der leitenden Hebamme Susanne Teuteberg habe man bereits mehr als 400 Geburten zu verzeichnen und sei sich sicher, noch in diesem Jahr die 500 übertreffen zu können. Somit setze sich der positive Trend in der Region fort.

Auch aus Sicht der Väter sind Entbindungen nicht einfach


Humorvoll und ehrlich beschrieb OB Dr. Junk seine Erfahrungen als geburtsbegleitender Vater: Für ihn sei es Geflunker von Prominenten auf Interviewfragen, welcher Tag im Leben der schönste gewesen sei. Die meisten antworteten, dass dies der Geburtstag des Nachwuchses gewesen sei, was Junk anzweifelte. "Das Kind endlich zu knuddeln ist natürlich wunderschön, aber alles davor ist für den Mann extremer Stress." Klüger hätten es da die älteren Generationen gehandhabt, als die werdenden Väter bei zwölf bis sechzehn Bier in der Kneipe auf die frohe Nachricht warteten.
Die Ärzte pflichteten ihm bei, dass sie nicht selten den Vätern im Kreißsaal Erste-Hilfe leisten müssten.


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