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Gedenken an den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt



Helmstedt

Gedenken an den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt


Im Umfeld der Weihnachtsmärkte sind Polizeifahrzeuge im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs. Es sieht nach Normalität aus. Foto: Achim Klaffehn
Im Umfeld der Weihnachtsmärkte sind Polizeifahrzeuge im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs. Es sieht nach Normalität aus. Foto: Achim Klaffehn Foto: Achim Klaffehn

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Helmstedt. Die Kreisverkehrswacht Helmstedt e.V. berichtet über die Polizeipräsenz auf Weihnachtsmärkten nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt vor einem Jahr. Die Polizei erklärte auf unterschiedlichen Einflussebenen, dass die Präsenz in diesem Jahr deutlich erhöht wird. Neue Sicherheitsbewertungen würden zudem zu technischen Sicherungen führen.



Zum Jahrestag des Anschlages auf den Weihnachtsmarkt in Berlin ließ uns der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Helmstedt e.V. Achim Klaffehn eine Stellungnahme zukommen, die wir an dieser Stelle ungekürzt und unkommentiert veröffentlichen.

Gedanken zum Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin vor einem Jahr.


Vor Ort soll das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung insbesondere durch Präsenz erhöht werden.
In Berlin wurden zwölf Menschen getötet und mehr als 70 verletzt, als ein islamistischer Täter am 19. Dezember 2017 mit einem gestohlenen Lastkraftwagen auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche raste. Ein Ereignis, das auch bei uns zum Gedenken und zur Anteilnahme führt. Ich persönlich bin auch dabei die Menschen mit ihrem Leid in meine Gebete aufzunehmen.

Nach diesem Jahr habe ich viele kleine und einige größere Weihnachtsmärkte mit der Familie und mit Freunden besucht. Ich fühlte mich sicher, obwohl ich das angekündigte Bild der Präsenz nicht mit den Märkten verbinden kann. Auf herausragenden Märkten wurden dann wohl auch Betonsperren errichtet und Polizeistreifen patrouillierten mit umgehängten Maschinenpistolen. Dort war ich aber nicht.
Jetzt, unmittelbar vor Weihnachten, finde ich es als angenehm, dass nicht überall Überwachungs- und Bewachungsmaßnahmen erforderlich wurden. Das Lagebild der Polizei hat sicher die Gefährder und Gefahrenlagen gewissenhaft gewürdigt.

Die Polizeipräsenz, die mir auffiel, waren die Streifenwagen, die schon seit Jahren ihre Kreise drehen. Im Umfeld konnte man auch hin und wieder einen echten Streifenwagen im Verkehrsfluss entdecken. Eine recht große Normalität ist wieder eingekehrt.

Ich wünsche allen eine friedliche besinnliche Weihnacht. Dabei erinnere ich mich noch daran, dass seitens der Polizei Streifen auf die Weihnachtsmärkte geschickt wurden, da die Taschendiebstähle im vorweihnachtlichen Umfeld anstiegen.


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