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Geflügelpest in Braunschweig breitet sich aus: Stallpflicht wird ausgeweitet



Geflügelpest breitet sich aus: Stallpflicht wird ausgeweitet

Nach einem Fund einer mit Vogelgrippe infizierten Graugans in Völkenrode weitet die Stadt Braunschweig ab heute die Aufstallungspflicht auf das gesamte Stadtgebiet aus

Symbolfoto
Symbolfoto Foto: Pixabay

Braunschweig. In Völkenrode ist eine verendete Graugans gefunden worden, die mit dem Erreger der Aviären Influenza (Vogelgrippe oder Geflügelpest), H5N8, infiziert war. Die bereits Anfang Februar für die nordwestlichen Stadtteile angeordnete Aufstallungspflicht wird deshalb auf das gesamte Stadtgebiet erweitert, berichtet die Stadtverwaltung am Freitag.



Sämtliches in der Stadt Braunschweig gehaltene Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) ist ab sofort ausschließlich in geschlossenen Ställen oder unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenabgrenzung bestehen muss (Schutzvorrichtung) zu halten.

Die Allgemeinverfügung ist auf www.braunschweig.de einsehbar. Die Stadtverwaltung appelliert an die Geflügelhalter, die erforderlichen Maßnahmen unverzüglich umzusetzen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht. Spaziergänger, die tote Wasservögel oder Greifvögel finden, sollten diese nicht anfassen, sondern den Fund der Feuerwehr unter 112 melden, die für den Abtransport sorgt. Anfang Februar war eine an Geflügelpest verendete nahe der Braunschweiger Stadtgrenze gefunden worden. Auch im Landkreis Wolfenbüttel wurde der Erreger bereits nachgewiesen.




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