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Gegen die Einsturzgefahr? Schloss-Sanierung durchgewunken

von Nick Wenkel


Teile des Schlosses müssen schnell saniert werden. Grund sind Mängel an der Tragfähigkeit. Foto: Anke Donner
Teile des Schlosses müssen schnell saniert werden. Grund sind Mängel an der Tragfähigkeit. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner)

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17.06.2017

Wolfenbüttel. Das Schloss soll aufgrund von erheblichen Mängeln an der Statik kurzfristig saniert werden. In seiner Sitzung am heutigen Freitag stimmte der Wirtschaftsausschuss ein mögliches Bauvorhaben zu. Die eingeplanten Kosten liegen bei rund 130.000 Euro.


Im Hinblick auf die Tiefbauarbeiten im Bereich Schlossplatz-Hofes (regionalHeute.de berichtete) wurde ein Gutachten zur Standfestigkeit des historischen Schlossgebäudes angefordert. Wie Axel Kohnert stellvertretend für den Ausschussvorsitzenden Winfried Pink erklärt, stellten Ingenieure im Rahmen der Gebäudeuntersuchung fest, dass gravierendere Schäden am Schloss gefunden wurden. Die Tragfähigkeit einzelner Gebäudeteile wie am Museum, der Bundesakademie für Kulturelle Bildung sowie im Ostflügel des Schlosses sei stark beeinträchtigt. Es wurde dringend empfohlen Abfangmaßnahmen zur Stärkung der Tragstruktur durchzuführen, um weitere Gebäudeschäden auszuschließen. Bis zum Beginn dieser notwendigen Maßnahmen wurden bereits provisorische Abstützungen in einzelne Bereiche eingebracht, um das Absacken der Katakomben und somit auch des herzoglichen Schlafgemaches im Schlossmuseum zu verhindern.

Der Wirtschaftsausschuss stimmte der Ertüchtigung zu. Am 19. Juni befasst sich der Verwaltungsausschuss ebenfalls mit dieser Angelegenheit, ehe der Rat der Stadt Wolfenbüttel am 21. Juni darüber entscheidet.


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