Sie sind hier: Region >

Gegen Eichenprozessionsspinner: Bäume werden mit Biozid eingesprüht



Helmstedt

Gegen Eichenprozessionsspinner: Bäume werden mit Biozid eingesprüht


Die Stadt Helmstedt will vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Symbolfoto: Archiv
Die Stadt Helmstedt will vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Symbolfoto: Archiv Foto: Sandra Zecchino

WhatsApp
facebook
Twitter
LinkedIn
E-Mail

Helmstedt. Die Stadt Helmstedt weist darauf hin, dass am Donnerstag, 2. Mai, eine Baumpflegefirma eine vorbeugende Behandlung der vier Eichen auf dem Pendlerparkplatz an der Walbecker Straße in Höhe des Kleingartenvereins Am Hopfengarten durchführen wird.



„Die Raupen des Eichenprozessionsspinners können gerade im Sommer für den Menschen gefährlich werden. Bei Kontakt mit den Brennhaaren des Schädlings können allergische Reaktionen auftreten“, erläutert der städtische Baumpfleger Christian Böhme. Mit einem für den Menschen unschädlichen Biozid werden die genannten Eichen eingenebelt, so dass einem möglichen Befall von Eichenprozessspinnern vorgebeugt werden soll. Mit der prophylaktischen Spritzung wird der Befall verhindert und eine weitere Verbreitung gehemmt.

„Das aufgebachte Biozid wird von den Raupen durch Blattfraß aufgenommen und bewirkt deren Absterben“, erläutert Böhme. Das Mittel ist für den Menschen völlig ungefährlich und schadet auch anderen Insekten, wie etwa Bienen, nicht.


Areal für einen Tag abgesperrt


Da etwa einen halben Tag lang noch Tropfen von den Blättern herabfallen können, die zwar unschädlich, aber etwas klebrig sind, wird das behandelte Areal für einen Tag abgesperrt. In Abhängigkeit vom Entwicklungsstadium der Raupen und dem Wetter kann der Termin kurzfristig verlegt werden. Die Nutzer des betreffenden Pendlerparkplatzes werden um Berücksichtigung gebeten.


zum Newsfeed